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Autor Thema:   Zapfen drucken (552 mal gelesen)
TC17pro
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Zapfen_V01.png

 
Hallo,

kann man solche Zapfen in 3D drucken?

Was sind die schwierigsten Teile die Ihr in 3D gedruckt habt?

Mit welcher Arten von 3D-Druckern geht sowas?

Hintergrund:
Ich beabsichtige einen 3D-Drucker für den Hobbygebrauch zu kaufen. Preis um 500€ bis max 1000€.

------------------
Freundliche Grüße
TC17pro

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Julian72
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erstellt am: 09. Jul. 2020 21:45    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für TC17pro 10 Unities + Antwort hilfreich

Das ist ein abendfüllendes Thema.
Habe mich schon viel mit dem Thema beschäftigt und ein paar Vorträge besucht.
Anschließend bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass der Lohndruck die beste Lösung ist.

Für 500-1000 Euro gibt es Plastikdrucker, ohne Stützmaterial, um einen Aschenbecher auszudrucken. Bitte nicht.

Mit nur einer Null mehr, gibt es die SLS Polyesterdrucker.
Das Pulver ist das Stützmaterial.
Die haben kaum noch Stufen und das Material ist unglaublich robust.
Selbst im Schraubstock mit Rohrzange muss man ordentlich biegen.

Für deine Zapfen ist der Polyjet-Drucker der Richtige.
Ideal für Designentwürfe oder Arztpraxen, um ein Herz im Schnitt zu zeigen.

Mein Vorschlag:
Für 200 Euro gibt es für eine Woche eine Baustellen-Ampelanlage zum Mieten.
Batteriebetrieben. Stelle eine in die Küche und eine ins Schlafzimmer.
Lade mich anschließend zu einem Bier ein und wir können den ganzen Abend über Drucker fachsimpeln :-)

Die Anfänge der Druckerei waren sehr kostspielig. Bisher habe ich etwa 5000 Euro für Entwürfe drucken lassen.
Bitte kein Wort zu meiner Frau !

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TC17pro
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Hallo,

danke Julian72 für deinen Beitrag. Nicht sehr optimistisch aber doch erhellend.

BTW.
Wozu brauchst du eine Ampel um Bier zu trinken? 

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Torsten Niemeier
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Mich macht vor allem die Positionierung im Schlafzimmer misstrauisch.
Was geht hier ab?

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TC17pro
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Hallo,

geht nicht, gibt nicht.

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Jonischkeit
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erstellt am: 13. Jul. 2020 11:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für TC17pro 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo TC17pro

Vermutlich möchtest Du die Zapfen in 1:1 drucken oder irre ich mich?
Ich drucke im Auftrag (aber meist nur eigene Entwürfe) und habe von daher eine Menge Drucker und Verfahren durch.
Für deine Zapfen kommt noch ein Harzdrucker in Frage. Das liegt in deiner Preisspanne, ist aber mit viel Nacharbeit und Stützen entfernen verbunden. Die Modelle sind gut aber oft spröde, oder ich habe noch nicht das optimale Material gefunden. Und es dürfte ein ziemliches gefummel sein die Stützen zwischen den Zapfen mit einem Skalpell rauszuschneiden.

FDM Drucker sind dafür nicht so gut geeignet, die Treppung ist einfach deutlich sichtbar. Der Vorteil wäre lösliches Stützmaterial.

Polyjetdrucker sind dafür super geeignet, sprengen aber jeden Preisrahmen und müssen mindestens 2-3x / Woche laufen. Sonst zahlst Du vie Geld für Düsen.

SLS Drucker sind super, wenn Du den Bauraum füllen kannst. Die Materialwiederverwendung liegt leider nur bei etwa 50% (EOS / Sinterit / Sintratec) und 80% (HP) und das Kilo PA12 kostet doch €80-120. Rechne vom Bauraum etwa 20mm allseitig weg die Du nicht vernünftig drucken kannst und schon landet mehr im Müll als im Teil. Eine Auslastung von 10-15% gilt schon als super. Das wäre wie Julian schreibt schon die beste Lösung für deine Zapfen. Im Lohndruck kanst Du solche Teile für etwa €1,00-1,20 / Gramm kaufen.

Meine kompliziertesten Teile (läuft aktuell wieder eines) sind Hart-Weich Kombiteile um 2K Spritzguss als Prototyp zu machen. Ich drucke die im FDM Verfahren um eine wirklich dehnfähige TPU Komponente zu haben. In Polyjet ist das TPU nur weich, hat aber so gut wie keine Dehnung.
Silikon-Gußteile, dünne Latex Formteile als Regenschutz sind weitere Teile, die es nicht so oft gibt. Die Formen sind normale Druckteile, der Rest ist Guss, oder Spritztechnik.

Viel Erfolg mit den Zapfen

Michael

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TC17pro
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Hallo Michael,

die Zapfen sollen eigentlich nur als (schweres) Beispiel dienen um, um ich sag mal, aufzuzeigen was möglich ist und was nicht.
Der Grund dafür ist, daß ich gelesen habe, daß ein Überhang nicht mehr als 68° Grad haben soll. Wobei ich nicht weis wo die
68° Grad anzusetzen sind? Von der X-Achse aus, also horizontal oder von der Y-Achse aus, also vertikal?

Eigentlich schwebt mir ein Creality Ender-3 oder Creality Ender-5 Drucker vor. Wobei ich immer unsicherer werde in Bezug auf
die jeweiligen Einstellungen die bei jedem Teil vorzunehmen sind. Im aktuellen Fall wäre das ein gewölbter "Ansaugstutzen" mit
Anschraubflansch gewesen. Es handelt sich um eine viertel Ellipse, also im Winkel von 0-90° Grad, diese dann aufgedickt und
als Rotation ausgeführt. Größenmaße ca. LxBxH 120x60x50mm.

Ich denke, daß für mich die Druckkosten ein ausschlaggebendes Argument für den Kauf sein wird.
Zum einen sollen nur verkleinerte Anschauungsmodell von Bauteilen bzw. Baugruppen gedruckt werden.
Zum anderen eben kleinere Bauteile im Maßstab 1:1 und was mich dann noch reizt wären "Haushaltsteile" die
gebrochen sind und die ersetzt werden sollen (Reparaturteile).

Im übrigen habe ich noch deinen Flyer, den du mitgeschickt hattest. (Übay-Versteigerung)
Da habe ich gleich an dich gedacht.

------------------
Freundliche Grüße
TC17pro

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cha
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erstellt am: 13. Jul. 2020 20:18    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für TC17pro 10 Unities + Antwort hilfreich

Hi TC17pro,

ich würde Dir den Ender 3d pro empfehlen, passt auch gut zu Deinem Namen.
Das Geld, welches Du zum Ender 5 sparst kannst Du lieber in gutes Filament investieren.
Ich habe mir den 3d pro vor drei Monaten gekauft und möchte Ihn nicht mehr missen.
Meine Frau übrigens auch, sie hat jetzt mehr ruhe und viele nützliche Dinge im Haushalt.
Die Endscheidung mir einen 3d Drucker zu kaufen hat bei mir über zwei Jahre gedauert,
im nachher rein eine viel zu lange Zeit.
Ich bin denke mal, wenn Du ein gutes 3d Modell von den Zapfen hast und die richtigen Einstellungen in Cura machst, kannst du die Zapfen mit dem 3d pro in Hobbyqualität drucken. Auch Dein Ansaugstutzen mit Gewinde dürfte keine Probleme bereiten.
Also traue Dich,
bleib gesund und gut Druck
Grüße aus Remscheid
cha

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murphy
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erstellt am: 14. Jul. 2020 07:17    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für TC17pro 10 Unities + Antwort hilfreich

Aufrecht stehend können die Zapfen zum Problem werden, sehr wichtig ist die erste Lage auf dem Druckbett. Die muß gut haften und sollte möglichst groß sein. Cura kann z. B. hier eine extra Fläche für die erste Lage hinzufügen. Und die erste Lage langsamer drucken als den Rest (ca. 50% Speed).

Bewährt hat sich bei mir, das Druckbett vor dem Druck mti Isopropanol abzuwischen. Das gibt's in der Apotheke oder im Versandhandel (Höfer).

Ernst nehmen das mit der Druckbettivelellierung. Ich mach's bei vorgeheiztem Druckbett mit einer normalen Fühlerlehre (0.15mm). Ob es mehr oder weniger sein soll, sagt der Druckerhersteller oder man probiert's schlicht aus. Stellt man den Drucker woanders hin, diese Nivellierung prüfen, was man sowieso gelegentlich machen sollte.


Dann wird man zumindest anfangs viel mit PLA drucken. Das Zeug nimmt gern die Feuchte aus der Umgebung auf. Also Silica-Gel kaufen, gibt's bei Ebay kiloweise. Das orangefarbene nehmen, da sieht man's an der Verfärbung, wenn es mal wieder eine Regeneration (im Backofen) braucht. Dann mimmt das die Feuchte auf und nicht das Filament. Um angefangene Filamentrollen aufzubewahren, also nicht herumliegen lassen (Keller!), sondern in luftdichte Plastikboxen (Baumarkt) legen und eben das Silica-Gel dazu.

Bei den Slicern kann man Cura nehmen, es geht auch Slic3r oder das kostenpflichte Simplify-3d. Zumindest unter Linux ist Cura ziemlich anspruchsvoll, verglichen mit Blender oder FreeCAD. Bei Linux reicht ihm das Linux-eigene OPEN-GL nicht, es muß das z. B. von NVIDIA sein und auch ab Version 2.0.

Die Slicer haben einen sog. "Startcode", das ist das, was der Drucker am Anfang macht. Das kann man bei Cura umschreiben. Ich mußte es umschreiben, weil es bei mir einen Crash fabriziert. Das ist aber ganz normaler (und sehr abgespeckter) G-Code, wie man ihn von Werkzeugmaschinen her auch kennt.

Mein Drucker eines anderen Fabrikats druckt sowohl am Rechner (USB) oder vom Stick. Wenn ihm was nicht passt, sagt er nur "Pieeeeep", sagt's aber nicht am eigenen Display, was ihm nicht gefällt. Hier hat sich das kostenlose Prog "Pronterface" gut gemacht, wo man auch eine Druckvorschau sehen kann. Hier bekommt der Drucker die Daten also vom PC.

Die Formate für die Slicer können die gängigen Progs (IV, SWX usw.) problemlos schreiben. Die Slicer machen nur auf Anforderung massive Blöcke, ansonsten innen eine Wabenstruktur.

Wieviel Überhang geht, probiert man am besten an einem Testteil aus. Auch hier hat der Slicer eine Einstellung, ab wo er eine (herausbrechbare) Stütze einsetzt.


Meine Drucke sind eher einfach, Gußformen und viel Elektrogruschgehäuse (wo der Volterator max. 24V liefert). Da die Oberflächen (und vor allem Seitenflächen) oft nicht ganz das sind, was man sich wünscht, muß man "nachpolieren".

Bei den Extruderdruckern muß man vor allem Zeit mitbringen. Cura sagt schon zu Anfang, wie lang der Druck laufen wird und wieviele m Filament es braucht (wobei man normalerweise nicht weiß, wieviele m noch auf der Rolle sind). Meist dauert es Stunden. Daher ist es schick, wenn der Drucker den Druck auch unterbrechen kann (Stromausfall).


Meinen Drucker hab ich bewußt defekt gekauft und dann nach und nach in Gang bekommen. So kenne ich auch sein Innenleben.


Und nicht aufgeben, wenn die ersten Drucke nicht ganz das sind, was man sich vorstellt. Plug&Play war's bei mir nicht.

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Hallo miteinander,

@cha:
Vielen Dank für deine Empfehlung zum Druckerkauf. Ich hatte mir gedacht, daß ich mit dem größeren Modell
halt auch größere Teile drucken könnte. Aber so wie recherchiert habe neigen die größeren Modelle dann
zu mehr Verzug. Da bin ich noch unentschlossen.
Ahhh, und noch was, Grüße und Lob an deine Frau, daß sie so viel Geduld aufbringt. 

@murphy:
Auch an dich ein großes Dankeschön für deinen Beitrag.
Deine Tipps gehen dann schon ins "Eingemachte", ich wäre froh, wenn ich schon soweit wäre.
Ich denke es werden wohl noch ein paar Tage (besser Wochen) ins Land ziehen bis ich soweit bin.

Schön ist es, daß es hier im Forum soviel Unterstützung und Ratschläge gibt. Ich denke daß ich sie
bald brauchen werde.

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erstellt am: 14. Jul. 2020 09:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für TC17pro 10 Unities + Antwort hilfreich


Hallo TC17pro,

im Prinzip musst du danach vorgehen was Du drucken möchtest.
Sind es einfache Teile, wo Du an alle Stellen hinkommst, dann reicht ein offener Single Extruder Drucker, wo Stützmaterial und Baumaterial identisch sind.

Wenn die Teile anspruchsvoller werden (Hinterschnitte / bessere Oberflächen) benötigst Du um einen Dual Extruder Drucker. Das lösliche Stützmaterial ist die nächste Hürde. Sehr hygroskopisch, dünnflüssig, tropft gerne in den Druck. Also ein Drucker der die Düsen wegfahren kann oder ein sehr gutes Stützmaterial.
Das bedingt dann gleich wieder eine Möglichkeit die Teile zu waschen, bzw. in Lauge das Stützmaterial auszulösen. Hier gibt es gute Lösungen von Schmitt-Ultraschall.

Diese Druckertype ermöglicht auch den Druck von zweifarbigen Teilen oder Hart-Weichteilen mit TPU. Aber nur wenn es keine Bowden Extruder sind, sondern Direkt Extruder mit möglichst kurzem Weg vom Antrieb zur Heizzone.
ABS oder andere höherwertige Materialien erfordern einen geschlossenen Bauraum, besser noch mit Heizung. Für Kleinteile reicht die Wärme des Heizbetts, sobald die Teile stabiler, größer oder dickwandig werden ist eine Bauraumheizung (ca. 80°) unbedingt erforderlich. Auch hier gelten wieder die Trockenmitteltipps von Murphy.
Metallgefüllte Materialien benötigen gehärtete Düsen, und wenn ein Sinterprozess nachgeschaltet wird ebenfalls einen beheizten Bauraum. Damit kannst Du dann Stahlteile Drucken, aber die Oberflächengüte ist nur „ausreichend“ bis „mangelhaft“

Grundsätzlich ist auf einfache Justage der Bauplattform (möglichst entnehmbar) zu achten. Durchgebogene Flächen, schlechte Ausrichtung der Düsen etc. machen Dir am Anfang das Leben schwer.
Mit den Creality Druckern habe ich gar keine Erfahrung. Stratasys ist super, aber die Preise sind einfach jenseits von allem (Ersatzdüse incl. Einbau und Kalibrierung €4400.-). Von daher bin ich bei anderen Herstellern gelandet.

Viel Erfolg
Michael

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Hallo Michael,

danke, aber immer langsam mit den jungen Pferden. 

Das klingt doch sehr ambitioniert, ich denke ich sollte erstmal das Laufen lernen
bevor ich zu rennen versuche. Sonst falle ich doch auf die Sch....e.

Zitat (Internetseite)
Dual Extrusion ist eher nichts für Einsteiger und Gelegenheitsanwender.
Für die meisten Leute sind Single Extruder eine gute Wahl.
Mit denen kann auch mehrfarbig gedruckt werden.

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