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Autor Thema:   Federstahl (664 mal gelesen)
farahnaz
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erstellt am: 25. Okt. 2016 02:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Ich versuche einen einfachen Test mit Auto-Stabilisator aus Federstahl zu simulieren, wobei beide Arme zyklisch gegenseitige be- und entlastet werden.

https://en.wikipedia.org/wiki/File:Alfetta_front_suspension_antiroll.jpg

Mein Problem an dieser Stelle ist, dass ich in meinem FE-Model die Eingenschaften vom normalen Stahl angegeben habe (E-modul und Querkontoaktionszahl), und die Simulationsergebnisse zeigen eine Steifigkeit für den Stabilisator was 10 mal großer als Test sind.

Kann es daran liegen, dass ich Materialdaten von Stahl statt Springstahl benutze?

PS: Die Verformungen sind zwar sichtbar aber nicht übermaessig groß.

------------------
Grüße, Moe

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N.Lesch
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erstellt am: 25. Okt. 2016 06:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Der E-Modul von Stahl ändert sich kaum.
Deswegen sollte das hier nichts ausmachen.

Federstahl ist sehr hart und hat eine hohe Streckgrenze.
vermutlcih ist in dem Material eine üblcihe Streckgrenze für Stahl von ca. 700 MPa eingegeben und Du rechnest dann Nicht-Linear.

------------------
Klaus

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farahnaz
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erstellt am: 27. Okt. 2016 02:34    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Danke Klaus,

Ich rechne nicht-linear, jedoch mit einem konstanten E-Modul. Könnte es das Problem sein? Wo kann ich man die E-Module für große Verformungen finden?

------------------
Grüße, Moe

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N.Lesch
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erstellt am: 27. Okt. 2016 11:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Moe,

Nicht-Linear und Große Verformungen sind 2 verschiedene Sachen.
Für Nicht-Lineare Rechnung benötigst Du eine Spannungs-Dehnungskurve
des Stahls.
Oder Du gibst einfach die Streckgrenze ein.

Bei Großer Verformung verschiebt sich das Modell so weit, daß die
Statik nicht mehr stimmt.

Bei harten oder Federstahl ist die Streckgrenze Re und die Zugfestigkeit Rm meistens gleich. 

In Deinem Fall mußt Du einfach die Streckgrenze hochsetzen.

------------------
Klaus

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Als führendes europäisches Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen begleitet Drees & Sommer private und öffentliche Bauherren sowie Investoren seit fast 50 Jahren in allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur ? analog und digital. Dadurch entstehen wirtschaftliche und nachhaltige Gebäude, rentable Immobilienportfolios, menschenorientierte Arbeitswelten sowie visionäre Mobilitätskonzepte....
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stoepselkid
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erstellt am: 12. Dez. 2016 13:31    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo zusammen,

zunächst einmal sollte die Rechnung über den ganzen Bereich elastisch sein, da sich ein Stabilisator im Einsatz nicht plastisch verformen sollte.

Außerdem kann der E-Modul je nach Legierung stark abweichen. Vor allem ist hier zu berücksichtigen, ob und wie der Stabilisator gehärtet bzw. angelassen ist. Das bedeutet nämlich, dass über den Bauteildurchmesser keine konstanten Eigenschaften angenommen werden können. Unterschiede von 10-20% sind durchaus nicht unüblich. Insofern wäre die genaue Kenntnis der Vorbehandlung und der Legierung notwendig.

Welche Werte verwendest Du farahnaz?

Beste Grüße,
Stephan

------------------
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.

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