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Autor Thema:   Elektrokonstruktion - allgemeine Frage (1634 mal gelesen)
ThMue
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M.Sc. Wirtschaftsingeneurswesen, B.Eng. Elektro- und Automatisierungstechnik


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erstellt am: 05. Jan. 2016 14:22    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hey,

wir haben mal wieder heiße Diskussionen am laufen. Wie schließt man Sicherungen, Schütze usw an?

Ich hab in meiner Ausbildung und Technikerausbildung gelernt z.b. Schütz 1/2 3/4 5/6 ... zugang 1 3 und 5 ... abgang 2 4 und 6 ...
Sicherung mit anschlüssen 1/2 zugang 1 und abgang 2 ...

ich kenn das als "norm" bzw "ungeschriebenes" gesetz der Elektriker - evtl gibt's ja eine norm?
Man kann grob sagen oben zugang -> unten abgang (jedenfalls bei den meisten Komponenten).

bei meinem kollegen herrscht das Prinzip "kürzester weg, kostet weniger aderleitung" -.-

ich kenn den fall das sowas mal dazu geführt hat, dass ein Elektriker den abgang abmontiert hat und einen elektrischen schlag bekommen hat.

vielleicht könnt ihr mir eure sicht sagen und evtl mit normen kommen?

lg Thorsten

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HOC
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P8 2.7.3 HF7

erstellt am: 05. Jan. 2016 16:15    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für ThMue 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von ThMue:
Das Prinzip "kürzester weg, kostet weniger aderleitung"

Hallo Thorsten,

die meisten Bauteile können oben oder unten eingespeist werden
und die Einbaulage ist ebenso meist beliebig
aber ein Blick ins Datenblatt bzw. Montageanleitung hilft weiter.

Achtung z.b. bei Gleichstrom-Komponenten


siehe Technik-Fibel

Nationale Zusatzanforderungen an die LS-Technik (länderspezifische Errichtergewohnheiten)
Für die Installation von LS-Schaltern sind neben internationalen Normen und  Errichtungsbestimmungen u.U. zusätzliche nationale Vorgaben zu beachten.
In Mittel- und Nordeuropa z.B. erfolgt die Einspeisung von unten, in Südeuropa  vorzugsweise von oben.

Siemens LS-Schalter können universell weltweit im Rahmen der Bestimmungen verwendet werden, da die regionalen Installationsgewohnheiten erfüllt werden.

------------------
Grüße
HOC

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Wieselding
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erstellt am: 05. Jan. 2016 16:31    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für ThMue 10 Unities + Antwort hilfreich

Wir handhaben das so dass grundsätzlich der Eingang "die kleine Zahl" (1,3,5) und der Abgang die "große Zahl" (2,4,6).

Bei großen Querschnitten oder beim Hauptschalter, wenn die Einspeisung von unten kommt, dann aber auch von unten wenn man dadurch komplizierte Verlegewege einspart. Das sieht man dann aber auch im Schaltplan.

Zitat:
ich kenn den fall das sowas mal dazu geführt hat, dass ein Elektriker den abgang abmontiert hat und einen elektrischen schlag bekommen hat.

Da sage ich mal zu: Eigene Selberschuld. Wenn ich was abklemme und nur IM Schaltschrank ausschalte, nicht aber den ganzen Schaltschrank von irgendwo extern, messe ich grundsätzlich. Habe ich übrigens so gelernt und sollte eigentlich jede gelernte Elektrofachkraft wissen.

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ThMue
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M.Sc. Wirtschaftsingeneurswesen, B.Eng. Elektro- und Automatisierungstechnik


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erstellt am: 05. Jan. 2016 16:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

mir ist bewusst das es von der funktion fast überall egal ist.

aber wieso hab ich in ausbildung, technikerschule und bei allen firmen immer gelernt zuleitung oben -> abgang unten? Das muss doch einen grund haben wieso das in der Ausbildung so gelernt wird und wieso bisher alle Unternehmen das immer so gemacht haben?

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Wieselding
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ePlan P8 2.7 HF5

erstellt am: 05. Jan. 2016 18:36    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für ThMue 10 Unities + Antwort hilfreich

Ich denke mal das ist in der Elektrotechnik "gewachsen". Bei Sicherungssockeln (ganz am Anfang gab es ja nur Schraubsicherungen) muss man ja den Ein- und den Ausgang beachten. Der unter Spannung stehende Teil ist ja im Sockel der untere und wird dann über die Sicherung, die Schraubkappe und letztlich über das Gewinde an den Abgang geführt. Hier musste man ja für sorgen dass man beim rausdrehen nicht mit den Fingern (auch als Laie) nicht an das Gewinde kommt. Wenn jetzt Ein- und Ausgang vertauscht wären, würde man ja zwangsläufig gefahr laufen eine gewischt zu bekommen.

Folglich war der Eingang immer an einer bestimmten Stelle zu finden was dann bei Automaten einfach übernommen wurde.

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Tom2005
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erstellt am: 05. Jan. 2016 21:36    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für ThMue 10 Unities + Antwort hilfreich

Kommt darauf an, ob die Funkenlöschkammer beidseitig ausgeführt ist. Bei heutigen LS ist das so, die ersten die ich kannte hatten nur eine Kammer, da war es wichtig, wo die Zuleitung angeschlossen wurde. Außerdem gab es Leitungsschutzschalter, die die Kamm-/Stiftbrücken nur auf einer Seite als Anschlussmöglichkeit hatten.

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EPLDA
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Elektroingenieur


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erstellt am: 06. Jan. 2016 17:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für ThMue 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

ich kann das von Thorsten bestätigen und hab das auch so gelernt und wurde in den Unternehmen so umgesetzt. Das heißt oben Zu und unten Abgang bzw kleinere Zahl als ein und größere Zahl als Ausgang (1/2, 3/4, 13/14, 23/24, 21/22, ... Zugang/Abgang).
Es gibt zwar manche unschönen verlegewege, welche aber durch bessere Platzierung der Geräte auf den Montageplatten umgangen werden kann. Sprich oben die Sicherungen und Netzteile und dann Schütze untendrunter. Schwer zu erklären :-/

Jedoch gibt es Leute die auf kurze Wege bestehen, was teilweise Verbesserung der EMV Werte bringen soll. Nach meinen bisherigen Erfahrungen von vielen Jahren kann ich sagen, dass dem auch wirklich so ist, ABER platziert man die Betriebsmittel auf der Montageplatte entsprechend kann man EMV und Verlgewege in Einklang bringen.

Genau das ist es was einen ELektrokonstrukteuer viel Zeit und Gehirnschmalz kostet. Allerdings sei auch gesagt, dass viel in Absprache mit der mechanischen Konstruktion passieren muss und nichts mechanisch so verbaut werden darf, dass man sich diese optimalen aufbauten der Montageplatten verbaut! Dann auch noch diese 20% Reserve, welche auf der Montageplatte und in den Kabelkanälen vorhanden sein soll.

Lange Rede, kurzer Sinn ich kann bestätigen, dass oben Zu und unten Abgang bzw niedrigere Zahl Zu- und höhere Zahl Abgang sein SOLL.

Grüßle

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"Zum Vorwärtskommen gehört Unangenehmes: Wenn du höher hinaus willst als die große Menge, so mache dich zum Leiden bereit." Carl Hilty (1833-1909)

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Tom2005
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Elektrotechniker


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EPLAN 5.70 prof.
EPLAN Electric P8 2.8

erstellt am: 06. Jan. 2016 20:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für ThMue 10 Unities + Antwort hilfreich

Gerade bei Schienensystemen ist es m.M. nach unmöglich von unten einzuspeisen.

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Die Wurm-Gruppe gehört zu den führenden Anbietern von Automatisierungssystemen für Kälteanlagen und Gebäudetechnikmanagement im Lebensmittelhandel. Als Teil der Wurm-Gruppe ist GTM der MSR-Spezialist für die Gebäudetechnik und projektiert rund 300 konkrete Märkte pro Jahr mit Hardware, Software und Schaltschränken. An unserem Standort in Remscheid bieten wir ein vielfältiges Spektrum, ...

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ThMue
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Beiträge: 1267
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erstellt am: 07. Jan. 2016 06:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zusammenfassend würde ich behaupten:
- Es gibt KEINE Norm
- Für die Funktion ist der Anschluss egal
- Trotzdem ist meine Kenntnis "mit der Elektrotechnik so gewachsen"
- Aus EMV gründen Anschluss anders (wie mein Kollege bereits gesagt hat)
- andere Platzierung der Betriebsmittel kann abhilfe schaffen

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