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Autor Thema:  Autarkie jetzt oder nie ,es geht um Strom (3324 mal gelesen)
steffen vom stahl
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erstellt am: 17. Jan. 2016 05:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo an alle,

Mein Fernziel ist irgendwann mich mit Strom Autark zu versorgen. Als erstes habe ich mal meinen Verbrauch soweit wie möglich abgesenkt und liege nun bei 960kWh pro Jahr für das komplette Haus. Als nächstes kommt jetzt eine kleine Solaranlage 2kWp aufs Dach und ein kleiner Batteriespeicher mit 4-5kWh Nutzleistung. Später soll noch für die trüben Herbsttage ein kleines Windrad ca. 500W angeschafft werden. Welches ebenfalls die Batterie lädt. Damit werde ich wohl keine 100% Autarkie erreichen aber für den Anfang sollte es schon ein ganzes Stück reichen. In ein paar Jahren denke ich werde die Akkus wesentlich billiger sein und dann kann ich ja ein paar kWh Speicherleistung günstig nachrüsten um die volle Autarkie zu Erreichen.

Es soll kein Strom ins Netz eingespeist werden die überschüssige Leistung im Sommer soll mittels Elektroheizung in den Warmwasserboiler gehen.

So nun zur grossen Preisfrage.
Kennt sich jemand aus damit oder hat Erfahrungen auf dem Gebiet?
Wo seht ihr die grossen Probleme?

Es geht mir ausdrücklich nicht um eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Das ist ein "TRAUM" von einem Umweltfuzzi und das muss/wird nicht Wirtschaftlich sein.
Natuerlich sollte sich das ganze trotzdem in realistischen Bereichen Abspielen.


Mfg:Steffen

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Hier könnte ihre Werbung stehen!

erstellt am: 17. Jan. 2016 08:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Schließ dich mal mit Leo (Laimer) kurz, der mach das schon länger.

------------------
MGOC

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Ing. Gollum
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erstellt am: 18. Jan. 2016 09:14    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hi,

Welchen Vorteil erhoffst du dir davon?
Wieviel willst du tatsächlich investieren?
Möchtest du irgendwann tatsächlich den Stromanschluss abklemmen?

Habe kürzlich mit einem örtlichen Fertighausanbieter an sowas gearbeitet. Vllt. gibt es da die ein oder andere Technik, welche für dich in Frage kommt.

Grüße,

Gollum

------------------

Es gibt keinen Feierabend... und dann ist die Aufgabe doch einfach, dass man so herangeht, dass man das schafft und dann kann man das auch schaffen und ich hab überhaupt keinen Zweifel.

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cadwomen
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erstellt am: 18. Jan. 2016 12:03    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Tach auch

und vor / um Weihnachten war eine TV Reportage über Daniel Düsentriebs im Ländle
da war einer dabei der hat verschiedene "Windräder" als drehende Säulen zur Stromversorgung in seiner Hütte
und eine Schweizer Firma und ein Archt. der 0 Energiehaus hat , aber auch sagt die Technik ist noch nicht
wirtschaftlich , er hatte zB einen Wasserwärmespeicher der im Haus integriert war ( als Mittelpunkt einer Wendeltreppe )

cu cw
PS irgendwo klagt auch jemand das er von der Versorgung abgeklemmt wird weil er sich auch autark Versorgt

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Leo Laimer
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erstellt am: 18. Jan. 2016 16:20    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo,

Es gibt da die bekannte Prioritätenliste:

1. Einsparen
2. Erzeugen
3. Speichern
4. Einschränken

Das preiswerteste und rel. einfachste ist das Einsparen, wenn man das schlau angeht und alle Mitbewohner mitziehen kann man damit sehr viel erreichen, ohne nennenswerte Komforteinbußen.
Woran man meist anfangs nicht denkt ist die Möglichkeit, elektrische Energie durch andere Primärenergie zu ersetzen, z.B. kochen mit Gas statt mit Strom.
Mit Deinen Verbrauchsangaben scheinst Du da aber schon sehr weit gekommen zu sein, gratuliere.

Das Erzeugen geht für den Privatgebrauch am einfachsten mit PV am Dach. Braucht meist keine Genehmigung, ist mittlerweile technisch ausgereift und auch halbwegs erschwinglich.
Wenn man wirtschaftlich bleiben möchte, sollte die Anlage nicht zu groß sein (je kleiner rel. zum Eigenverbrauch desto höher der lukrative Eigenverbrauchsanteil).
Wenn man Richtung Autarkie gehen möchte muss die Erzeugung deutlich größer als der Verbrauch sein (Speicher- und Umwandlungs-Wirkungsgrade beachten).
Erzeugung per Windrad ist sehr lageabhängig, man muss auch Genehmigungen einholen, Nachbarn haben Mitspracherecht, usw. Scheint mir ziemlich schwierig, bzw. bei Einfamilienhaus-Siedlung gar unmöglich zu sein.
Wasserkraft wäre ideal, aber wer hat sowas schon?

Speicherung per Batterie, da gibt's schon viele Anbieter, aber mir scheint der Markt noch zu sehr in Bewegung zu sein für einen idealen Einstiegspunkt.
Beim Kauf der PV muss man unbedingt den Speicher bereits mit berücksichtigen (insbes. der Wechselrichter muss das können, sonst muss man ihn später beim Nachrüsten des Speichers wegschmeißen).
Eine wichtige Kennzahl ist der Verbrauch über die Nacht, der muss vom Speicher mindestens gedeckt werden können.
Um mehrere ertragslose Tage abdecken zu können müsste der Speicher sehr groß dimensioniert werden, das wird bald mal sehr teuer.

Damit wären wir beim letzten Punkt:
Einschränken. Je näher man zur Autarkie kommen will desto steiniger und umständlicher wird der Weg, es geht letztlich nicht ohne drastische Einschränkungen in den Benutzergewohnheiten. Grenzen werden dabei durch die Speicherkapazität gesetzt, und durch die bereitgestellte Leistung. Also, das heißt, ab dem x-ten ertragslosen Tag einen strikten Sparmodus fahren mit ständigem Blick auf den schwindenden Speicherinhalt, und weiters Elektro-Großverbraucher gegeneinander verriegeln, z.B. E-Herd Kochfelder gehen nicht mehr alle gleichzeitig, Geschirrspülen und Waschmaschine gehen nicht gleichzeitig, Kaffeemaschine und Fön im Badezimmer schließen einander aus, usw.
Bist Du bereit zu solchen Einschränkungen? Und was sagt die Familie dazu?

Wir erzeugen hier per PV übers Jahr gerechnet ungefähr die Energiemenge die wir auch verbrauchen (5kWpeak/5000kWh), und haben, dank sehr geschickter Haushaltsführung durch meine Frau (die da begeistert mitmacht) einen Eigenverbrauchsanteil von ca. 40%. Der Rest wird zugekauft bzw. Überschuss verkauft.
Das reicht mir derzeit um moralisch zufrieden zu sein.
In naher Zukunft möchte ich das mini-Wasserkraftwerk hier auch noch einbinden, dann kämen wir vielleicht auf 60% Eigenverbrauch.
Das Projekt Speicherakku haben wir zurückgestellt, da es wegen notwendigen Neukauf eines passenden Wechselrichters finanziell entgleist wäre.

------------------
mfg - Leo

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steffen vom stahl
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erstellt am: 18. Jan. 2016 21:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo,

so da haben wir doch ein paar Meinungen erstmal danke für die Antworten und auch für die Ausführlichkeit.

Das Ziel der Energieautarkie ist ein (persönliches) Fernziel was ich mit Beginn meiner Rente in ca. 30 Jahren erreichen möchte.
Ist also nicht ganz so dringlich. Den Anfang macht mal der Strom weil das meiner Meinung nach am einfachsten ist. Und am wenigsten Eingriff in die "bauliche Substanz" erfordert. Danach geht der Focus auf Heizung und Mobilität.

Hintergrund ist der das ich nicht zu denen Gehören möchte die sich immer nur Beschweren und auf andere Zeigen. Deswegen ist die Wirtschaftlichkeit nicht mein Hauptziel sondern die technische Umsetzung. Ist halt ein persönliches Anliegen betrachten wir es als (teures) Hobby.
Natürlich sollten die Kosten wie gesagt nicht aus dem Ruder laufen.

ganz grob Angedacht ist ca.:

15.000€ Solaranlage + Speicher
5.000€ kleines Windrad + Anpassung am Speicher

Den Strom möchte ich vorerst nicht abklemmen irgendwann kommt eventuell mal mein Anbieter auf mich zu da ich das letzte Haus in der Straße bin was noch über Dachständer versorgt wird. Bei der Umstellung vor 4 Jahren auf Erdkabel, lag das Angebot bei ca.15.000€ (ist in einem ehemaligen Weinberg, sehr steil und weit von der Straße weg)da habe ich dankend abgelehnt diese Kosten zu Übernehmen und der Versorger hat das bis heute auch so akzeptiert. Wie lange er das noch Akzeptiert kann ich auch noch nicht sagen. Aber solange er keine Wartungsaufwände hat wird es denke ich keine Probleme geben.


Nun bin ich in einigen Punkten noch unschlüssig

Größe der Solaranlage?
Mehr Leistung gleich mehr Ertrag insbesondere an schlechten Tagen wichtig. Andererseits steigen auch die Kosten und im Sommer ist die Anlage gnadenlos Überdimensioniert und im Leerlauf . Was teilweise über den geplanten Tauchsieder im Boiler wiederum meine Ölverbrauch zur Warmwasserbereitung mindert.

Größe des Batteriespeichers:
Wie viel Tage will ich Autark sein. Stromanschluss ist "noch"  vorhanden kann mir also eigentlich egal sein. Im Sommer wird der Autarkiegrad denke ich sehr nahe an 100% kommen im Winter vielleicht auf 20%. Größere Batterien sind besser aber auch teurer der Markt bewegt sich sehr stark und die Lebensdauer der Batterien ist auch sagen wir mal bei den meisten Anbietern eine grobe Prognose ins Blaue hinein.
Interessant sind die Systeme mit austauschbarer/Aufrüstbaren Akkus z.B. Varta Engion oder Fronius Energy Package da kann man bei Bedarf Kapazität nachrüsten. Und hat die Hoffnung das die Module im laufe der Zeit günstiger werden. Da kann man mal relativ klein und "günstig" anfangen Bei Bedarf aber später auch nachrüsten und hat keine Sackgasse.

Windrad ja/nein:
Es soll ja nur ein kleines werden, in Baden Württemberg ist alles bis 10m Nabenhöhe Genehmigungsfrei. Ergänzt sich denke ich wunderbar mit der Solaranlage. wenn wenig Sonne im Herbst und Frühjahr dann geht meistens mehr Wind, und der ist nicht vom Tageslicht abhängig. Dann muss der Batteriespeicher aber über einen zweiten speziellen Eingang verfügen und mit der relativ geringen Spannung zurechtkommen die das Windrad liefert. Dann was für ein Art eines mit horizontaler Achse bewährt gute energieausbeute oder doch eher eines mit vertikaler Achse sieht schon hübsch aus macht weniger Geräusche und Schattenwurf.

Ich sehe schon da muss ich mir noch einige Gedanken machen.
Ich halt euch auf dem laufenden und werde mal aus meiner Gedankensammlung ein Konzept erstellen. Was ich dann hier zur Diskussion stellen kann. Zur Zeit sind da noch zu viele Gedanken auf einmal drin.


mfg: Steffen


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Ing. Gollum
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erstellt am: 20. Jan. 2016 10:16    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Wenn du noch 30 Jahre Zeit hast, dann würde ich die Zeit nutzen um Verbrauch und Gewohnheiten zu analysieren und umzustellen. Das macht schon Spaß, da man die Ergebnisse direkt sieht, ist relativ effizient und hilft dir größere Maßnahmen gezielt zu planen. (In der Phase bin ich auch.)

Wie Leo schon sagt; Der Markt ist zu sehr in Bewegung. Gerade die Speichertechnik ist derzeit ziemlich unausgereift und unwirtschaftlich. (Ich hab beim Renovieren direkt ein Volumen von 150m³ für die etwaige Unterbringung eines Speichers geschaffen, was da rein kommt und wie ich es fülle, weiss ich aber noch nicht genau - Vermutlich werde ich mich eher darum bemühen die Heizung und Warmwasser autark zu gestalten.)

Das ist atm wirklich nur etwas für Leute die vollkommen auf die Kosten pfeifen und in 30 Jahren absolut überholt. Armotisationszeiträume liegen selbst bei pessimitischer Erwartung an die Energiekosten, deutlich über der realistischen Lebensdauer.

Wenn du wirklich jetzt was machen willst und auf dem Land lebst, kannst du dich darum bemühen mit der ganzen Gemeinde autark zu werden. Aber das ist mehr Politik als die Lieb sein könnte. Allein der Versuch drei Angrenzende Gebäude über eine kleinst KWK autark zu versorgen ist nervenaufreibend.

Auf jeden Fall nen feines Hobby und viel Erfolg bei der Umsetzung über die nächsten Dekaden!

Grüße,

Gollum

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steffen vom stahl
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erstellt am: 20. Jan. 2016 13:30    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo,

Phase 1 mit Analyse und Stromsparen ist abgeschlossen.
Max. Verbrauch war 2012 mit ca. 2600kWh, in 2015 war ich jetzt bei 960kWh. Da komme ich nicht mehr groß weiter ohne Umfangreichere Maßnahmen wie Heizungsanlage auszutauschen, die verbraucht im Augenblick ca. 1/3 des Stromes. Oder z.B. das Kabelmodem das verbraucht auch 100kWh im Jahr. kommt aber direkt vom Anbieter und läuft alles auch Telefon und Internet drüber.
Da ist der Pool an Maßnahmen schon Ordentlich ausgeschöpft. Wenn ich die Nebensachen wie Heizung und Verteilung mal rausnehme komme ich auf 0.8-1.6kWh am Tag Verbrauch. Davon sind 0.4kWh Standbyverluste.
Alles was jetzt noch kommt sind große Kosten um die letzten paar Prozentpunkte raus zu quetschen.


Die Armortisierungsfrage ist recht kurz beantwortet.
960kWh*0,27€= 259,20€ Stromkosten im Jahr, geteilt durch die 20.000€ Invest. Und der absolut unrealistischen Annahme das es keinerlei Reparaturen /Wartung / "Verschleiß" der Anlage gibt und Außerdem 100% Autarkiegrad erreicht wird. So ergibt sich eine Armortisierung von 77 Jahren.

Ja die Batteriekosten da denke ich eben auch das sich da noch viel tun wird in den nächsten Monaten/Jahren. Eine Anlage ohne Batterie bringt bei mir nicht viel da die Verbrauchszeit bei mir in den Abendstunden liegt. Tagsüber bin ich ja meist woanders.
Oder doch erstmal nur eine Zwischenlösung und in 10 Jahren dann das große Paket.
Da wäre der SMA Sunnyboy Smart Energy interessant kostet "nur" 4kEuro.
ist aber alles integriert Wechselrichter plus 2kWh nutzbarer Speicher.

Plus:
Relativ günstig
wenig installationsaufwand alles in einem Gerät
2kWh reichen mir um über die Nacht zu kommen.
2 Eingänge könnte also die Solaranlage um 2tes Feld "erweitern"


Minus:
nur einphasig (muss ich die Stromverteilung etwas umbauen)
2kWh sind halt nicht die Welt
Nicht Notstromfähig (wird vom externen Netz geführt)
nicht erweiterbar


Zum Thema Übergreifendes Energiesparen habe ich auch noch was. 2009 bis 2015 gab es bei uns die H-O-T Initiative die mal so etwas zum Ziel hatte. Ist aber 2016 an der Finanzierung gescheitert.

Das ehrgeizige Ziel der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber heißt:

Gemeinsam eine Null-Emissions-Region entwickeln. Um dies zu erreichen, soll die Erzeugung regenerativer Energien, sowie alle Maßnahmen, die zum Klimaschutz beitragen, in der Region H-O-T gefördert werden.


mfg: Steffen

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Ing. Gollum
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erstellt am: 21. Jan. 2016 09:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Glüchwunsch zu dem niedrigen Verbrauch. Bekomm ich mit einer Frau und einem Kind die den ganzen Tag zu Hause sind zur Zeit nicht hin.

Kennst die Powerwall von Tesla? https://www.teslamotors.com/de_DE/powerwall

Technisch deutlich weiter und mit 7,5kW für 4.300€ auch günstiger - Wenn du es denn schaffst eine zu ergattern.

Das ist ein Preis, der vor 2 Jahren noch absolut undenkbar war. Und da wurde auch noch Wert drauf gelegt, dass das Teil schön aussieht und kompakt ist. Wenn man darauf verzichtet, sollte noch viel weniger drin sein. Die aktuelle Kundschaft, ist leider nicht so. Aber das wird sich schon noch ändern.

Da unsere Regierung ja nicht gerade erfolgreich im Netzausbau ist, ist die Wahrscheinlichkeit eine Förderung nicht so gering wie man mein.
Die Netzbetreiber überlegen zZ privaten Haushalten Tarife anzubieten, bei denen man gegen günstigeren Abnahmepreis einwilligt, bis zu 40h im Jahr vom Netz genommen zu werden - Und war ohne Ankündigung.

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Es gibt keinen Feierabend... und dann ist die Aufgabe doch einfach, dass man so herangeht, dass man das schafft und dann kann man das auch schaffen und ich hab überhaupt keinen Zweifel.

[Diese Nachricht wurde von Ing. Gollum am 21. Jan. 2016 editiert.]

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erstellt am: 21. Jan. 2016 11:46    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Vor der Photovoltaik, erst einmal Solarthermik (Warmwassererzeugung), und Wasch- und Geschirrspülmaschine ans Warmwasser hängen.
Damit kannst Du mit wenig Aufwand mehr Strom einsparen, als Du mit dem gleichen Aufwand über PV erzeugen kannst.

------------------
Gert Dieter 

Tu es, oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.
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erstellt am: 21. Jan. 2016 11:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Dazu braucht man natürlich die passende Verrohrung.
Wenn keine WW-Zirkulation eingebaut ist und die Leitungslängen bzw. die Verbrauchspunkte ungünstig positioniert sind kanns leicht sein dass die Geräte so viel kühlen WW-Vorlauf ziehen (der erst wieder elektrisch aufgeheizt werden muss) bis wirklich solar beheiztes WW kommt, dass der gewünschte Effekt nicht so richtig auftritt.
Dies insbes. für die Waschmaschine die vielleicht in einem Neben-/Kellerraum steht am Ende eines wenig benutzten WW-Stranges.

------------------
mfg - Leo

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metz
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erstellt am: 21. Jan. 2016 12:03    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Hohenöcker:
Vor der Photovoltaik, erst einmal Solarthermik (Warmwassererzeugung), und Wasch- und Geschirrspülmaschine ans Warmwasser hängen.
Damit kannst Du mit wenig Aufwand mehr Strom einsparen, als Du mit dem gleichen Aufwand über PV erzeugen kannst.


Dafür muss man aber auch eine Waschmaschine und Geschirrspüler haben, der die passenden Anschlüsse hat.
Es kann nicht jedes Gerät einfach an die WW Leitung angeschlossen werden!

Dazu sollte man noch wissen, dass der Geschirrspüler erst mal mit kaltem Wasser wäscht, da sonst verschiedene Sachen nicht sauber werden.
Bei der Waschmaschine verhält sich das ähnlich.
Bestimmte Bestandteile im Waschpulver wirken nicht im warmen Wasser.

------------------
Gruß Harald
____________________
Ama et fac quod vis!

Wir hielten uns an den Plan,
nur leider war der Plan scheiße!

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erstellt am: 22. Jan. 2016 11:10    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

......... nur weil es grad rein kam

http://www.heise.de/newsticker/meldung/BMW-will-angeblich-Stromspeicher-anbieten-3081869.html

cw

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erstellt am: 22. Jan. 2016 12:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Macht auch Sinn, und wird für Autarkie-Freunde sehr interessant.
Genauso wie es hoffentlich bald Usus wird ausrangierte Akkus von E-Autos in der Garage als Heim-Speicher zu verwenden.

Der Speicher-Markt scheint mir überhaupt ziemlich in Bewegung zu sein momentan, hier in A bieten die Energieversorger "virtuelle Speicherlösungen" an, d.h. man kauft sich per Vertrag um einen jährlichen Beitrag einen Anteil eines Speichers (der wahrscheinlich physikalisch garnicht existiert) und kann dafür gewisse Strommengen aus der Eigenerzeugung zeitversetzt selber nutzen.
Das Ganze ist für mich kaufmännisch grad an der Grenze der Sinnhaftigkeit, aber immer noch sinnvoller als eine eigene Speicherausrüstung.

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mfg - Leo

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erstellt am: 24. Jan. 2016 15:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Nachtrag

das mit der autaken Hütte und Windkraft müsste in dem Beitrag gelaufen sein oder einem davor

http://www.arte.tv/guide/de/044681-002/die-alpen-von-oben

schönen Sonntag noch cw

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erstellt am: 11. Mrz. 2016 12:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

von dem Beitrag nur ein paar Worte aufgeschnappt

http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/fechner-carl-filmemacher/-/id=1895042/did=16950006/nid=1895042/1xjs98r/index.html

aber der ist später als Podcast abrufbar und weitere Links auf der Seite

cu cw

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steffen vom stahl
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erstellt am: 09. Aug. 2016 23:15    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo,

ich habe es jetzt doch getan.
Seit Juli ziert eine 4,4kWp Solaranlage mein Dach und im Keller hängt ein 3 Phasen Wechselrichter von Fronius mit einer 3,6kWh Batterie drunter. Den ich bei Bedarf bis 12kWh aufrüsten kann. Und wenn es mal billiger wird auch tun werde.
Bin seit Beginn der Inbetriebnahme also die letzten 15 Tage ohne Strombezug ausgekommen. Und schränke mich auch nicht extra ein.
Auch an sehr verregneten und dunklen Tagen hat die Anlage es bis jetzt geschafft den Speicher tagsüber zu füllen.
Denke mal das wird sich im Winter ändern. Aber im Sommer läuft sie schon mal sehr gut, auch an nicht so sonnigen Tagen  .

Habe mich für die etwas teurere Variante entschieden mit optional aufrüstbarem Speicher und als 3 Phasensystem.
Die Anlage ist (absichtlich) im Sommer gnadenlos überdimensioniert damit sie im Herbst/Winter eine Chance hat möglichst viel abzudecken.
Die ursprüngliche Idee den überschüssigen Strom in die Warmwasserbereitung zu stecken habe ich wieder verworfen da der Überschuss zu gering ist um damit irgendwas zu reißen. Der wird jetzt in das Netzt eingespeist.


Mit freundlichem Gruße:  Steffen

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steffen vom stahl
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erstellt am: 05. Nov. 2017 22:18    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo an alle,

ich wollte mal ein Update geben. Nachdem die Anlage jetzt seit über einem Jahr in Betrieb ist.
Also ich bin soweit zufrieden mit meiner Entscheidung. Klar Wirtschaftlich rechnet sich da nix aber das war auch nicht mein Ziel
Mein Autarkiegrad liegt über ein Jahr verteilt bei ca.90%. Wobei ich von April bis Oktober ziemlich komplett autark bin. Ich hatte bisher insgesamt 5 Tage wo es so trübe war das die Anlage wirklich gar nichts geliefert hat. Ansonsten liefert sie auch im Winter zumindest einen Beitrag(schlechtester Monat war Dezember mit 48% Eigenproduktion). Also Bilanziell übers Jahr gesehen bin ich komplett Strom autark aber das ist ja nur ein rechnerischer Wert ohne Substanz. Das Problem ist die Speicherung. Wenn die Sonne schon um 17 Uhr weg ist und die Heizung die ganze Nacht durchläuft dann langt der Energiespeicher einfach nicht aus um bis zum nächsten Tag um 9 durchzuhalten. Deswegen werde ich jetzt nochmal 2.4Kwh nachrüsten. Dann wird der Autarkiegrad nochmal ordentlich ansteigen. Ich hoffe dann im Jahresschnitt über die 95% Marke zu kommen.
Dann ist die Hälfte der (12kWh) Speicherplätze voll und wenn die Preise für die Batteriemodule gefallen sind dann kann ich nochmal das doppelte Aufrüsten und dann auch mal einen kompletten Tag ohne Tageslicht auskommen.
Und so ein kleines Windrad war ja auch mal noch in der Überlegung mit drin.

Also ich bin da recht zuversichtlich bis zu meinem Renteneintritt in 25 Jahren die Stromautarkie hinzubekommen.
Somit kann ich ja nun das nächste Thema angehen nämlich meinen Heizenergiebedarf Richtung null zu drücken, aber das gibt ein Extra Thema.

mit freundlichem Gruße: Steffen

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Wilhelm Bruns
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erstellt am: 07. Nov. 2017 05:17    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo Steffen.

Ein ehrgeiziges Projekt.

Stellt sich mir  die Frage: Ist die Anlage noch nach so langer Zeit noch funktionstüchtig?

Meine Befürchtung geht dahin, das das geparte Geld an einen Energieversorger in eine neue Anlage investiert werden muss.

Gruß aus dem Münsterland: Wilhelm

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steffen vom stahl
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erstellt am: 07. Nov. 2017 10:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo,

ganz klare Antwort nein. Die Anlage in 25 Jahren wird denke ich eine andere sein.

Die Solarzellen mach ich mir keine Sorgen. die halten im Prinzip ewig. Diese unterliegen keinem Verschleiß und die Erfahrung mit Altanlagen die seit über 25 Jahren installiert sind ist sehr gut. Hauptproblem ist hier eher die Mechanik Hagelschaden und solche Dinge.

Die Batterien sind eine mögliche Schwachstelle.
Mein haben jetzt offiziell 7000 Vollastzyklen Lebensdauer.
Macht umgerechnet 19 Jahre wenn ich die Akkus täglich komplett leerfahre(bis 7%) und wieder voll Auflade(bis 90%) das kommt aber nur im Winter an einigen tagen vor. Die Batterie wird eher selten soweit entladen das Sie sich aus Lebensdauergründen abschaltet.
Die beiden Endpunkte sind absichtlich so gewählt weil ab da der meiste Stress in die Akkus kommt deswegen werden die nicht voll entladen und auch nicht voll geladen. Des weiteren habe ich Lithium Eisenphosphat Akkus gewählt. Die als ziemlich langlebig gelten.


Das Hauptproblem wird die (Leistungs-)elektronik des Wechselrichters sein.
Im Prinzip ist es Elektronik. Bei korrekter "über" Dimensionierung hält und funktioniert die ewig. Aber irgendwie werde ich immer noch das Gefühl nicht los das es doch so etwas wie "geplanten Verschleiß" gibt. Ein schlecht Platzierter Elko und schon ist der nach 10 Jahren ausgetrocknet und verursacht Probleme. Der Lüfter zum Kühlen wird nicht Drehzahlüberwacht und wenn er langsam ausfällt und die Elektronik überhitzt merkt man es erst wenn es ein Totalschaden ist.
Solch dinge halt. Niemand konnte und kann vorausahnen das ELKOS austrocknen oder Lüfter irgendwann verschmutzen.

Also kurz gesagt die Anlage unterliegt eigentlich keinerlei Verschleiß und sollte somit ewig laufen. Wenn alles perfekt funktioniert. Was eher unwahrscheinlich ist.
Des weiteren denke ich wird in 25 Jahren auch einfach der Punkt sein wo die Anlage technisch veraltet ist. Dann gibt es Zellen mit wesentlich höheren Wirkungsgraden die mit schlechten Lichtverhältnissen besser zurechtkommen. Die Batterien und Wechselrichter werden wesentlich kompakter und auch leiser sein.
So das ich Sie so oder so austauschen werde. Nicht wegen fehlender Funktion sondern weil das bessere der Feind des guten ist.

Das Geldargument ist nicht ausschlaggebend für mich. Die Anlage ist nicht Wirtschaftlich zu rechnen und soll Sie auch gar nicht. Mir geht es darum zu sehen kann ich mich selbst versorgen und ja in wie weit gelingt es mir mit der derzeitigen Technik. Es geht mir darum nicht immer nur auf andere zu zeigen und zu sagen die müssen aber das und jenes tun. Nö ich nehme es selbst in die Hand und bringe dafür auch mein "Opfer".

Außerdem ist es ganz gut zum Argumentieren wenn man über Ökostrom diskutiert und dann die "speziellen" Experten auftreten und allerlei Blödsinn erzählen von technisch unmöglichen Dingen. Dann kann ich gut argumentieren mit der Anlage und den Zahlen. Da sieht man dann was alles Technisch unmöglich ist und niemals funktionieren kann weil es Gottgegebenen Grundsätzen widerspricht. 

Ist halt eine Idee oder besser der Traum von einem Ökofuzzy. Andere kaufen sich "standesgemäße" Autos um jeden Tag 5km zur Arbeit zu fahren. Und wenn ich den Wertverlust einer nagelneuen E-Klasse sehe. Da ist dann mehr Geld kaputtgemacht.

mit freundlichem Gruß: Steffen

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cadwomen
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erstellt am: 07. Nov. 2017 11:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

würde dich glatt liken wenn das hier ging ;-)

cw

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erstellt am: 28. Sep. 2022 15:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

.. Ich lupf das mal nach Oben , ist doch aktueller den Je oder gab es inzwischen einen Neueren ??

cw

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N.Lesch
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erstellt am: 03. Okt. 2022 08:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo Cadwomen, nach der Prioritätenliste von Leo weiter oben, mußt du zuerst den Stromverbrauch reduzieren.
Das ist am billigsten und am einfachsten.  Also erst einmal messen wo Du wie viel Strom verbrauchst.
Sonne, Wind , Akku und evtl. heizölbetriebener Generator sind ja toll, aber wenn da was  nicht so arbeitet wie geplant, hast Du am Jahresende eine dicke Stromrechnung.  Ohne Affinität zur Technik , kann das leicht passieren.
Bei fast jedem Brand sind elektrische Geräte oder Kontakte die Ursache.  Wie mehr Du davon hast, um so höher die Gefahr, daß da was heiß läuft. 

------------------
Klaus

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cadwomen
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erstellt am: 04. Okt. 2022 09:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hy,

mit schauen was man hat .. bin ich dabei... werden immer mehr Dinge auf die nur schwer zu verzichten ist

Kid brauchen PC und Tabs inzwischen für die Schule, natürlich wird auch  gezockt
der Tolle neue Smart TV kann man gar nicht abschalten .. oder doch wenn man den "Stecker zieht" aber dann kommt nach dem einschalten "Willkommen zum einrichten Ihres Gerätes"

ebenso die ganzen Ladestecker die überall hängen .. der Kühlschrank ja alt aber top den zu tauschen wegen ein paar Watt weniger lohnt nicht das sind Milchmädchen Rechnungen, genauso die Spühlmaschine
da die alte weit aus besser und Wassersparender ist als die neuen ( die arbeiten mit Schmutzwasser ... last euch das mal erklären und ihr wollt so was nicht mehr)

ich muss also diesen Grundumsatz wenn ich was sparen will bedienen ... wenn das aber eine immer nachlauf Sache ist lohnt sich ein Balkonkraftwerk auch nicht wirklich , zumal die ja wohl in den letzten 2 Jahren um das 3 Fache teurer wurden .

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Ralf Tide
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erstellt am: 04. Okt. 2022 13:17    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von cadwomen:
lohnt sich ein Balkonkraftwerk auch nicht wirklich , zumal die ja wohl in den letzten 2 Jahren um das 3 Fache teurer wurden
Hi cw,

ich hab mir Ende letzten Jahres ein nur 330 Watt Panel (1,6 m²) und einen Inverter für 340 EUR gekauft (hab ich im Mai für 520 EUR gesehen, sind zum Winter hin scheinbar wieder günstiger  ). 600 Watt darf man ja mit Anmeldung beim Versorger direkt einspeisen, 3,2m² Solarpanel wollte ich dann doch nicht auf meinem kleinen Balkon nutzen - ergo nur ein Panel.

Ich hab wenige Verbraucher, die nicht über den Stromzähler im Büro laufen (TV im Standby und Kühlschrank - Waschen, Duschen und Kochen zwar auch nicht, sind aber keine Dauerläufer  ).
Wenn ich im Büro beide Laptops, beide Monitore, Netzwerk und Telefon betreibe komme ich etwas über 200 Watt Verbrauch. In Spitzenzeiten (bei noch nicht mal optimaler Sonneneinstrahlung) bringt das Panel 270 Watt (zweiter Stromzähler  ). D.h. wenn der Kühlschrank nicht läuft, werden die überzähligen 70 Watt ins Netz eingespeist, für die mein Versorger mir keinen Ausgleich schenkt 

Was hab ich mich gefreut, dass ich nicht noch ein zweites Panel gekauft habe  Sonst wäre eine andere Lösung fällig gewesen: ich hab im Netz eine Anleitung gefunden, die ich mir dann mal näher angeschaut hätte ( https://www.instructables.com/DIY-1kW-MPPT-Solar-Charge-Controller/ ). Ich hab zufällig zwei E-Bike-Akkus mit passender Spannung  Ob das dann mit der Einspeisung noch erlaubt gewesen wäre, will ich jetzt gar nicht wissen 

Ich kann im Moment noch schlecht abschätzen, wie sich das auf die Stromrechnung auswirkt. Ich hab das Teil erst im Mai in Betrieb genommen und ca. 90 kWh geerntet. Bei den momentan noch reltiv niedrigen Preisen für Strom (ich zahle im Moment 31 ct/kWh) dauert es wahrscheinlich 8 Jahre bis sich Investition armortisiert hat.

Aber das gute Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen... Ist aber auch nur halb so sanft, wenn ich an den Energieverbrauch für die Herstellung denke 

Bis demnäx
Ralf

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erstellt am: 04. Okt. 2022 17:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Ich wundere mich. Eigentlich sollte die Einspeisung doch vergütet werden. Nur nicht so toll.
Die Variante mit einem alten Zähler wäre m.W. nicht statthaft, da der bei Einspeisung dann rückwärts läuft.

------------------
Arne

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Leo Laimer
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erstellt am: 04. Okt. 2022 17:42    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Schön, dass dieser alte Faden wieder aufgewärmt wird, wenn auch aus minder lustigem Anlass.

Ich habe im Mai 21 meine Anlage ergänzt, der damalige Anlass war dass der alte Wechselrichter einen Defekt hatte (Steuerplatine defekt), wäre eigentlich kein Drama gewesen das reparieren zu lassen, aber für mich wars der Kick mir einen neuen größer dimensionierten WR samt Batterie zu leisten.
So habe ich nun 5kWpeak PV, einen 11kW WR, und eine 20kWh Batterie, dazu eine Umschaltbox für Inselbetrieb.
Das hat übers Jahr eine weitgehende Autarkie ergeben, nur die Monate Nov, Dez und Jan waren negativ (Nov beinahe ausgeglichen), Feb war knapp positiv, März hat bereits doppelt so viel Ertrag gebracht als Verbrauch.

Es hat wirklich Freude gemacht so zu leben, und dem Versorger eine lange Nase zu drehen.

Nun hat sich allerdings unser Leben etwas geändert, einerseits ist unsere Jüngst in einem Alter wo es ständig "Irgendwas" gibt (meist mit erhöhtem Stromverbrauch), andererseits haben wir zwei Gäste aus der Ukraine hier die einen eigenen Haushalt betreiben, der umständehalber ausschließlich auf Strom als Energiequelle beruht.
Das hat unseren Durchschnittsverbrauch ungefähr verdoppelt und entsprechend mehr Stromzukauf verursacht.
Allerdings habe ich nun deutlich früher als bisher die Zentralheizung aktiviert, was dem Stromverbrauch gleich mal die Spitzen gekappt hat, weil Warmwasserbereitung und Zuheizung per Strom wegfallen.

Die Zentralheizung läuft mit Hackschnitzel (original) oder Pellets (die letzten Jahre).
Pellets haben sich im Preis verdreifacht. Ich habe gepokert und sehr spät gekauft, das Spiel eigentlich verloren, aber letztlich nur 1/3 der benötigten Menge eingekauft, damit die Heizung jetzt sofort mal loslaufen kann.
Vor ein paar Tagen haben wir nun das (lokal vorhandene) Brennholz (~10RM) gehäckselt, damit ist der Heizbedarf für den Winter gesichert.
Das Manipulieren des Hackgutes ist halt wesentlich umständlicher als bei den Pellets.

Eine erfreuliche Nachricht aus einem Nebenschauplatz:
Mein winziges Wasserkraftwerk hab ich auch weitgehend restauriert und in Betrieb.
Leider ist das ~350m von meinem Wohnhaus entfernt und ich kann mich noch nicht entschließen den Strom hierher zu leiten, insbes. weil die benötigten Kabel derzeit auch einen Preis-peak haben.

------------------
mfg - Leo

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erstellt am: 04. Okt. 2022 21:23    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo Zusammen;

zunächst Dank an cadwomen, die das Thema wieder aufgegriffen hat.
Wenn nicht jetzt, wann dann?

Für alle, die der Energie-Aurarkie näher kommen wollen kann ich die Homepage von Patrick Jüttermann empfehlen:
https://www.klein-windkraftanlagen.com/

Hier gibt es neben wertvollen Hinweisen zu Kleinwindkraftanlagen auch Angaben zu PV-Anlagen, Stromspeichern und Genehmigungen.

Und da sind wir m.E. bei einem zentralen Thema.
Solange Genehmigungsverfahren selbst für Kleinanlagen, die hauptsächlich den Eigenbedarf abdecken sollen, bis zu 3 Jahre dauern, wird das nichts.
Dies als Erfahrung aus meinem persönlichem Netzwerk.

Ausserdem halte ich den grundsätzlichen Ansatz von Robert Habeck das Merit-Order-Prinzip (Kopplung Strompreis an Gaspreis) zu kippen für nicht nur richtig, sondern für zwingend erforderlich um bspw. Wärmepumpen voranzubringen.
Ja, Wärmepumpen sind (insbes. jetzt) teuer und in der Installation im Bestand und Auslegung echt tricky.
Eine (Übergangs)-Lösung könnten Infrarot-Heizungen sein, da bzgl. der Installation im Bestand mit einer Lampe vergleichbar.
Zu beachten:
Infrarot-Heizung: 1 kW el ca. 1 kW therm.
Wärmepumpe: 1 kW el. ca. 3 kW therm.

Für alle, die über Einspeisung nachdenken:
Aus einem konkretem Fall aus meinem Netzwerk kann ich berichten, dass hier Infrastruktur-Angaben vom Versorger eingefordert werden, die insbes. bei älteren Bestand schwierig zu liefern sind.

Bei allen o.a. Anmerkungen, möchte ich hier nicht als Bedenkenträger gelten.
Ich begrüße jede Initiative, die die momentane Krise mindert.

Da ich seit mehr als 25 Jahren u.a. auch im Bereich regenerative Energien unterwegs bin, stelle ich meine Erfahrungen gern im individuellen Fall zur Verfügung.

Mein momentaner Tipp:
Keine Schnellschüsse, das kann im Nachhinein teuer werden.
Experten (z.B. Energieberater, der ich nich nicht bin) hinzuziehen (Honorar für Erstberatung ca. 250 €).
Bei Inanspruchnahme von Förderungen (KfW, etc.) vorab abklären, ob das Objekt überhaupt förderfähig ist.

Bin gespannt auf den weiteren Austausch.

Beste Grüße
Michael

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erstellt am: 05. Okt. 2022 10:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo zusammen,

danke schon mal für das teilen eurer Erfahrungen. Wie oben geschrieben kommt nur eine so genanntes Balkonkraft werk in Frage, da ich auch nur in Miete in dem Haus bin.
und auch das ich "Jahre" brauche bis die Kosten für die Anschaffung wieder rein kommen ist ja nicht grad förderlich.

eigentlich sollte ich erst mal anfangen jeden morgen und mittag in Keller zu rennen und schaun was ich als verbrauch am Tag haben und ob ich ne Möglichkeit finde wo ich das hin montieren kann
leider liegt meine Haushälfte auf der "falschen Seite" des Sonnenverlaufs.


so mal den Link folgen
thx cw

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erstellt am: 05. Okt. 2022 15:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von cadwomen:
...bis die Kosten für die Anschaffung wieder rein kommen ...
Ich weiß, dass es für die meisten Leute nicht enfach ist, mal eben in eine Anlage für regenerative Energiegewinnung zu investieren, aber dass immer alles (teilweise bis hin zu persönlichen Beziehungen  ) nur darüber bewertet wird, "ob es soch lohnt" (außer bei Autos, TV, Mobiltelefon und anderem Konsumkram komischerweise) ist IMHO der Kern unserer gesamten globalen Misere.

Eine Verbesserung lässt sich allerdings auch dadurch erreichen, bei der Wahl des Anbieters nicht immer nur nur auf den Preis, sondern auch auf die sonstigen Aktivitäten zu achten. E-Strom ist da nur der Anfang.

Und dass jetzt plötzlich alle westlich wohlhabende Welt so ungemein "umweltbewusst" geworden ist, nachdem man hier über vierzig Jahre lang von der Mehrheit ausgelacht worden ist, wenn man nicht immer nur die billigste Energie (oder Kleider oder Möbel oder Elektrogeräte oder Rohstoffe, egal wie blutig die erzeugt oder gewonnen wurden) beziehen wollte, kotzt mich einfach nur an.

Es geht doch auch jetzt immer noch wieder den Meisten nur ums Geld. 

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erstellt am: 06. Okt. 2022 17:18    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Ich weiß, dass es für die meisten Leute nicht enfach ist, mal eben in eine Anlage für regenerative Energiegewinnung zu investieren, aber dass immer alles (teilweise bis hin zu persönlichen Beziehungen   ) nur darüber bewertet wird, "ob es soch lohnt" (außer bei Autos, TV, Mobiltelefon und anderem Konsumkram komischerweise) ist IMHO der Kern unserer gesamten globalen Misere.

...


Roland, warum nimmst Du mir die Worte aus dem Mund? <G>

Ja, auch ich sehe da eine irre Diskrepanz, auch bei intelligenten, zivilisierten und gut verdienenden Menschen.
Gute Freunde (die exakt in diese Kategorie fallen) haben zwar zwei tolle Autos (Hybrid-SUV!) in der Garage, eine Zweitwohnung, ein Motorrad und eine Segeljacht (die letzteren Drei weitgehend unbenutzt) und natürlich ein nettes Eigenheim mit wunderschönem Biotop vor der Terrasse, aber heizen mit Öl, das ganze Jahr über (wegen Warmwasser).
Für die beginnende Heizsaison steht nun ein Öl-Einkauf von über 4.000,- an!
Wir diskutieren immer wieder über alternative (Energie-)Themen, und es gäbe ein riesiges und ein kleineres Süd-Dach.
Es endet jede Diskussion damit: Sonnenenergie rechnet sich nicht!!! Auch gestern ein langes energieberatendes Telefonat, ich: "mach doch wenigstens eine solare Warmwasserbereitung!" Er: "Ich müsste einen neuen Boiler, viele Leitungen und Regelung neu machen, dazu die Kollektoren, das Dach aufreissen, das rechnet sich nicht!"
(meine solare WW-Bereitung hat sich in ~8 Jahren "gerechnet", aber gebaut hab ich sie aus Überzeugung, nicht weil sie sich rechnen soll).

------------------
mfg - Leo

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erstellt am: 06. Okt. 2022 21:48    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Über Balkon-Solaranlage denke ich ernsthaft nach.

Warmwasseranlage habe ich schon lange; große PV-Anlage lohnt sich bei mir nicht, weil ich nicht meine schönen Bäume vor dem Haus fällen will.
Balkon-PV, vielleicht nicht mehr dieses Jahr, aber nächsten Frühling.
Wenig Papierkram, nur dem Versorger Bescheid sagen.
Überschüssiger Strom wird zwar nicht vergütet, kommt aber der Allgemeinheit zu Gute.
In wie vielen Jahren sich das amortisiert, ist mir zweitrangig; Hauptsache ein Stück mehr Unabhängigkeit und etwas für die Umwelt getan.
Etwas Verhaltensänderung ist nötig. An einem sonnigen Morgen etwas früher aufstehen und Kaffeemaschine, Wasserkocher, Eierkocher und Toaster nicht zugleich, sondern nach einander einschalten, um die Leistung besser auszunutzen.

@ Leo: Du kannst ja Dein Häusl mit dem Wasserkraftwerk elektrisch beleuchten und einen Heizstrahler installieren, um die nächtlichen Sitzungen angenehmer zu gestalten. 

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Gert Dieter 

Wie man sich fettet, so wiegt man.

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ACAD LT 2013- 2020
ZWCAD 2015 Versuch "nun ja"
[s]History P3D 2012/(13) SP und Hotfix([/s]<P>
Windows 10 / 64 Bit
Xeon CPU 3.5GHz
16GB Ram
NVIDIA Quadro P2000
3x Dell TV100 88P Monitore

erstellt am: 07. Okt. 2022 10:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Leo Laimer:

Roland, warum nimmst Du mir die Worte aus dem Mund? <G>

... haben zwar zwei tolle Autos (Hybrid-SUV!) in der Garage, eine Zweitwohnung, ein Motorrad und eine Segeljacht (die letzteren Drei weitgehend unbenutzt)



Biete Ihm an ich kümmere mich in der Zeit wo es unbenutz ist gerne darum , damit das kein totes Kapital ist.

Was wenn man so lebt ist das Argument das es sich nicht rechnet zwar richtig, aber lächerlich ...


cw

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Also ich finde Unities gut ... und andere sicher auch
------------------------------------------------
cadwomen™
Plant ist nur die Spitze des Berges der da treibt ?

[Diese Nachricht wurde von cadwomen am 10. Okt. 2022 editiert.]

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me23
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erstellt am: 10. Okt. 2022 07:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo zusammen

zu den Wärempumpensollte man auch wissen das es hier eine Sperrzeit geben kann. Hier kann der Strom für bis zu 2 Stunden abgestellt werden und das bis zu 3 mal am Tag.

https://www.kesselheld.de/sperrzeiten-waermepumpe/

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mfg    
me23

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Roland Schröder
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erstellt am: 10. Okt. 2022 16:44    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von me23:
Hier kann der Strom für bis zu 2 Stunden abgestellt werden und das bis zu 3 mal am Tag.
Was für ein Unsinn! Bitte Inforamtionen ganz lesen und korekt zitieren!

Vom Netzbetreiber geschaltet wird nur das, was früher "Nachtstrom" hieß und billiger zu beziehen ist. Und das ist eine äußerst sinnvolle Sache, denn damit wird dem Netzbetreiber ermöglicht, vorübergehende Lastspitzen und Lasttäler auszugleichen, was die gesamte Elektrizitätserzeugung wirtschaftlicher macht. Und bei einer Heizung (wie z. B. der früher verbreiteten Nachtstrom-Speicherheizung) ist es ziemlich egal, wenn die mal eine kurze Zeit nicht läuft.

Wer das nicht will, bezieht den elektrischen Strom zum regulären Tarif, der halt teurer ist, weil er ununterbrochen im vertraglich zugesicherten Umfang verfügbar ist.

Und das zu beklagen, ist auch schon wieder ein Beispiel, für das elende Geiz-ist-geil-Geschacher: "Natürlich" wird für die Wärmepumpe der günstigere Tarif gewählt, aber der Grund für diese Vergünstigung wird dann wieder als Bosheit des Versorgers dargestellt. 

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Roland  
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Torsten Niemeier
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erstellt am: 11. Okt. 2022 06:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Und bei einer Heizung (wie z. B. der früher verbreiteten Nachtstrom-Speicherheizung) ist es ziemlich egal, wenn die mal eine kurze Zeit nicht läuft.

Naja, bei der Nachtstrom-Speicherheizung ist es nicht nur egal, es ist quasi das grundlegende Prinzip.
Deshalb heisst es Nachtstrom-Speicherheizung.
Und sie soll nicht nur kurz nicht "laufen", sondern mindestens etwa 2/3 der Zeit.
Just my 2Ct.

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me23
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erstellt am: 11. Okt. 2022 07:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Hallo Roland

ich hatte geschrieben "kann abgestellt werden".
Die meisten wissen nur nicht das diese Möglichkeit überhaupt besteht, das wollte ich hier eigetlich zum Ausdruck bringen.
Aber bin dann aber schon mal gespannt wie das dann wird wenn alle nach Hause kommen und die Wärmepumpe einsschalten, Ihr Elektroauto oder Fahrrad an die Steckdose hängen und die PV Anlage keinen Strom erzuegt da keine Sonne scheint, der Wind nicht weht weil mal wieder ein grauer Novembertag mit Inversionswetterlage ist.

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mfg    
me23

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Winston Wolf
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Braucht der Mensch einen Beruf?


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erstellt am: 11. Okt. 2022 11:20    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Für ein Balkonkraftwerk ja nicht interessant, aber Strom speichern hat m.M.n. noch das größte Entwicklungspotential. Bin gespannt wie sich polyjoule.com entwickelt. Mittlerweile gibt es auch schon Dienstleister fürs Stromspeichern... ( https://jenabatteries.de/ )
Zitat:
Original erstellt von Leo Laimer:
eine 20kWh Batterie
Welche Art Batterie ist das?
Kannst Du auch was zu den angeblich so umweltfreundlichen Salzwasserbatterien sagen?
Ich denke da an das Tauschen des Elektrolyts nach den 5000 Zyklen...

WW

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Lucky Cad
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...Malen nach Zahlen...


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erstellt am: 14. Okt. 2022 15:47    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Vom Netzbetreiber geschaltet wird nur das, was früher "Nachtstrom" hieß und billiger zu beziehen ist. Und das ist eine äußerst sinnvolle Sache, denn damit wird dem Netzbetreiber ermöglicht, vorübergehende Lastspitzen und Lasttäler auszugleichen, was die gesamte Elektrizitätserzeugung wirtschaftlicher macht.


Hallo Roland,
ich muss Dir hier ausnahmsweise widersprechen.
Ich heize mein Haus seit fast 20 Jahren mittels Erdwärme, da ist es schon so, dass auch mittags der Strom (kurzzeitig) nicht für die Wärmepumpe zur Verfügung steht. Wie Du schon angeführt hast, ist es wegen der Lastspitzen, wenn mittags gekocht wird.

------------------

Letztes Jahr im Dezember habe ich die Wärmepumpe erneuert, habe seit Januar eine Photovoltaik-Anlage (7,2kWp) auf dem Dach, letzten Monat wurde endlich der Speicher (12kWh) geliefert, den ich Anfang letzten Jahres  zusammen mit der Wärmepumpe bestellt hatte...
Die Lieferzeiten waren auch schon letztes Jahr bescheiden, für den Speicher soll ich nun einen Teuerungszuschlag bezahlen.  

Ich kann nur sagen, ich bin trotzdem sehr zufrieden, auch wenn mir oft vom Speicher abgeraten wurde. Nach meinen bisherigen Erfahrungen konnte ich bisher meinen Verbrauch an gekauftem Strom ca. halbieren.

VG
Stefan

[Diese Nachricht wurde von Lucky Cad am 14. Okt. 2022 editiert.]

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Roland Schröder
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erstellt am: 14. Okt. 2022 20:24    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

"..., dass auch mittags der Strom (kurzzeitig) nicht für die Wärmepumpe zur Verfügung steht...", ist ja jetzt kein Widerspruch zu meiner Darstellung.

Und was für ein Speicher ist das jetzt, den Du bekommst? Einer für E-Strom (Akku) oder einer für Wärme (Wassertank)?

Ich muss zugeben, dass ich bisher immer gedacht habe, eine Anlage mit Wärmepumpe hätte grundsätzlich auch einen Warmwasserspeicher, so wie eine thermische Solaranlage (die ich schon mal hatte). Daher meine Vorstellung, dass eine Stromunterbrechung nicht schlimm wäre. Ein solcher Speicher scheint aber gemäß einer kurzen Recherche doch nicht üblich zu sein. Dann merkt man natürlich schon, wenn die Wärmepumpe mal nicht läuft.

Aber ist das schlimm?

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erstellt am: 20. Okt. 2022 08:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Winston Wolf:
Für ein Balkonkraftwerk ja nicht interessant, aber Strom speichern hat m.M.n. noch das größte Entwicklungspotential. Bin gespannt wie sich polyjoule.com entwickelt. Mittlerweile gibt es auch schon Dienstleister fürs Stromspeichern... ( https://jenabatteries.de/ ) Welche Art Batterie ist das?
Kannst Du auch was zu den angeblich so umweltfreundlichen Salzwasserbatterien sagen?
Ich denke da an das Tauschen des Elektrolyts nach den 5000 Zyklen...

WW


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mfg - Leo

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erstellt am: 20. Okt. 2022 11:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
[i]"..., dass auch mittags der Strom (kurzzeitig) nicht für die Wärmepumpe zur Verfügung steht...", ist ja jetzt kein Widerspruch zu meiner Darstellung.

Und was für ein Speicher ist das jetzt, den Du bekommst? Einer für E-Strom (Akku) oder einer für Wärme (Wassertank)?

Ich muss zugeben, dass ich bisher immer gedacht habe, eine Anlage mit Wärmepumpe hätte grundsätzlich auch einen Warmwasserspeicher, so wie eine thermische Solaranlage (die ich schon mal hatte). Daher meine Vorstellung, dass eine Stromunterbrechung nicht schlimm wäre. Ein solcher Speicher scheint aber gemäß einer kurzen Recherche doch nicht üblich zu sein. Dann merkt man natürlich schon, wenn die Wärmepumpe mal nicht läuft.

Aber ist das schlimm?


[/i]



Bei uns in den Alpen ist es usus bzw. eigentlich technische Vorgabe, eine WP nur im Zusammenspiel mit einer Niedertemperatur-/Flächen-Heizung zu verbauen.
Das bedeutet dass die Flächen an sich bereits eine recht große Speicherwirkung haben, und man stundenweisen Ausfall der Primärenergie kaum merken wird.
Trotzdem verbauen Viele zusätzlich zur WP noch einen Pufferspeicher, vor Allem wenn solare Warmwassererzeugung auch mit im Spiel ist.
(vermutlich spielt auch ein bisserl Paranoia mit - man will Gürtel und Hosenträger haben damit die Hose bei strenger Kälte keinesfalls runterrutscht).

Ich habe in fast allen Räumen eine Wandheizung in ca.5cm dicker Verputz-Schale, und im Bad sowie im großen Vorraum eine Bodenheizung.
Das alles zusammen speichert schon etliche Stunden ohne Komfortverlust, das Aufwärmen bei Heizungsstart dauert durchaus einen ganzen Tag bis perfektes Wohnklima erreicht wird.

------------------
mfg - Leo

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