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Autor Thema:   Sondermaschinenbau und Halbzeuge (6052 mal gelesen)
Press play on tape
Ehrenmitglied
Konstrukteur und sonst nix!


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Beiträge: 1937
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Creo Elements Direct Modeling 17

erstellt am: 27. Mai. 2010 07:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

wie macht ihr das bei euch? Hier in meiner neuen Firma wird Standardmäßig 1.0037(S235JR alte Bezeichnung St 37) verwendet. Mit Standard meine ich in diesem Falle keine bsonderen Ansprüche an Festigkeit und Gewicht. In anderen Firmen in denen ich war, war dies in der Regel 1.7131 (16MnCr5) und 1.0503 (C45).

So mal ein paar erste Eindrücke davon, der S235JG hat den großen Vorteil das es ihn in vielen Halbzeugen gibt, Rund, 6-Kt, Winkel, Flach usw. Aber den großen Nachteil(oder Vorteil je nach Anwendung) daß er blank gezogen ist. Das bedeutet in der Regel ja bei spanender Fertigung Verzug und bei größeren Platten Beispielsweise wenn man die dicke nutzt eine sehr schlechte Ebenheit (bei zum Beispiel 20x200x300).

Beim 16MnCr5 hat man den Vorteil daß er sich nicht so sehr verzieht und man kann ihn plasmanitrieren oder einsetzen. Nachteil ist dann das Halbzeug, bei runden Teilen kein Problem aber bei Frästeilen müssen alle 6 Seiten bearbeitet werden (okay es gibt noch hersteller von Platten) oder gar aus Rundmaterial gefräst werden.

Hier möchte ich jetzt mal die Sondemaschinenbauer ansprechen wie ihr das bei euch handhabt, welche Halbzeuge und Werkstoffe (nur STahl nicht Aluminium) ihr als Standard einsetzt. Für eine angeregt Diskusion wäre ich dankbar.

gruß Heiko

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deepspeed
Ehrenmitglied



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Beiträge: 1575
Registriert: 28.06.2004

erstellt am: 27. Mai. 2010 07:49    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Press play on tape 10 Unities + Antwort hilfreich

 
Zitat:
Original erstellt von Press play on tape:
Hallo,

wie macht ihr das bei euch? Hier in meiner neuen Firma wird Standardmäßig 1.0037(S235JR alte Bezeichnung St 37)


1.0038 ???

EDIT:
OK, Schnellschuss. 1.0037 gibt es auch 
Ich dachte der Feld-Wald-Wiesenstahl ist der 1.0038

------------------
Gruß DEEPSPEED

[Diese Nachricht wurde von deepspeed am 27. Mai. 2010 editiert.]

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Ing. Gollum
Mitglied
Sondermaschinenbau


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erstellt am: 27. Mai. 2010 08:42    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Press play on tape 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

'Standard' ist bei uns 1.0038 S235JRG2. Kostet wenig, hohe Verfügbarkeit, lässt sich gut schweißen, aber halt nicht Härtbar... Mit einem außergewöhnlichen Verzug der Platten haben wir aber meiner Kenntnis nach nie Probleme gehabt.

Wenn Härten nötig ist wird recht häufig 1.1191 C45E verwendet.

Alle anderen selbstrostenden Qualitäten werden passend zum Einsatzfall hin ausgewählt und beschafft.

Grüße,

Gollum

------------------

Man findet immer dort besonders viel Chaos, wo man nach Ordnung sucht. Das Chaos besiegt die Ordnung, weil es besser organisiert ist.

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Leo Laimer
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
CAD-Dienstleister



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Beiträge: 25706
Registriert: 24.11.2002

IV bis 2019

erstellt am: 27. Mai. 2010 09:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Press play on tape 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Heiko,

Bei uns ist in der Vorlage bereits 1.0038 eingestellt, und gut 90% aller Teile sind daraus zu fertigen.
Wenn's mal was Festeres sein soll, dann für Stahlbau-ähnliche Sachen 1.0570 (St52, schweissbar) oder für Bearbeitungsteile 1.0503 (C45).
Bearbeitungsteile aus 1.0038 sind eine suboptimale Lösung, da die Bearbeitbarkeit je nach Charge recht mässig sein kann.

Einige wenige Teile werden aus gezielt für den Einsatzfall ausgesuchten Sondermaterialien gemacht, da kommt dann alles vor was der Markt zu bieten hat. Wenns geht richten wir uns dabei nach Lager bzw. Vorliebe des Kunden.

------------------
mfg - Leo

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ulrix
Mitglied
Maschinenbauingenieur


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erstellt am: 27. Mai. 2010 09:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Press play on tape 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Heiko,
der Verzug hat m. E. nichts mit dem Werkstoff an sich zu tun, sondern mit der Frage, ob das Halbzeug kalt (gezogen) oder warm (gewalzt) hergestellt wurde.
Allerdings ist eine sehr große Auswahl von kalt gezogenen Halbzeugen in S235 verfügbar, in 16MnCr5 oder C45 gibt es diese große Auswahl eher nicht.
Warm gewalzt dürften Halbzeuge aus allen 3 Werkstoffen in großer Auswahl erhältlich sein.

Wenn die Maßhaltigkeit und die Oberflächenqualität der kalt gezogenen Halbzeuge für das fertige Teil gut genug ist, spricht einiges dafür, diese zu verwenden. Aber wenn großflächig (einseitig) die Randzone abgefräst wird, muss man dann doch zum warm gewalzten greifen, oder man nimmt die erforderlichen Richtarbeiten in Kauf.

Ulrich

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ThoMay
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erstellt am: 28. Mai. 2010 05:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Press play on tape 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo und einen schönen Tag an alle fleißigen Helfer.

@Ullrich

Zitat:
oder man nimmt die erforderlichen Richtarbeiten in Kauf.

Oder, entsprechend der Größe, vorher spannungsarm glühen.

Gruß
ThoMay

------------------
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Press play on tape
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Beiträge: 1937
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Creo Elements Direct Modeling 17

erstellt am: 28. Mai. 2010 09:13    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


000811_Hebel.JPG

 
Vielen dank an alle, ich habe jetzt herausbekommen daß wir solche Teile um die es mir geht am ehesten bisher aus 90MnCrV8(die Einführung dieses Stahls hier hat auch einen Grund der es rechtfertigt) gemacht haben(man muß sehen daß bisher viel gebastelt wurde, da nimmt das was man findet). Ich habe mal ein Bild angehängt um was für eine Art Teile es sich eigentlich handeln soll. Die dargestellten Hebel sind mit DU Buchsen gelagert und ich wollte sie eigentlich nicht härten oder nitrieren. Der ideale Stahl für mich wäre hier nun ein 16MnCr5 gewesen(evtl. nachträgliches plasmanitrieren) alternativ hätte ich einen C45 gewählt. Aber Aufgrund der Geometrie und Funktion kein S235JG(werd ich auch nicht tun).

Von der Festigkeit gesehen wird diesen Hebeln nichts abverlangt, sehr geringe Kräfte. Was mich hier mehr beschäftigt ist der Verschleiß der Flanken der Hebel bzw. der Gabeln. Der Bolzen ist Hart und die und es sind DU Buchsen vorgesehen.

Zitat:
Original erstellt von Ulrix:
....der Verzug hat m. E. nichts mit dem Werkstoff an sich zu tun, sondern mit der Frage, ob das Halbzeug kalt (gezogen) oder warm (gewalzt) hergestellt wurde.

Ja das ist klar, aber genau das Kaltgezogene ist doch der Vorteil den S235JG hat und das in allen möglichen Formen. Bei eben 16MnCr5; C45 und vielen anderen Legierungen gibt es außer den Warmgewalzten Platten auch noch tolerierte Halbzeuge, vorgeschliffen Platten mit Schleifzugabe(Fertigbearbeitung) auf h6 tolerierte Rundstähle als Halbzeug und so weiter.

Es geht hierbei eben auch um die Fertigung der Teile, als Beispiel nehme ich mal eine Platte(Praxisbeispiel) die ich hatte mit den Abmessungen 20x200 x 540, das ganze war eine Grundplatte auf die ein paar Teile montiert waren, dabei gab es ein eng toleriertes(+/-0,02mm) Maß für zwei Bohrungen. Bei dieser Platte habe ich sogar mal die durchbiegung überschlagen und die dicke entsprechend auf S235JG ausgelegt ich bin dabei ausgegangen von einem DIN174 Flachstahl. Der externe Fertiger hat dann natürlich angerufen und sich beschwert, Platte evtl. Krumm von Natur, lieber 90MnCrV8(warum auch immer)...bla bla... wir haben uns dann auf einen C45 geeinigt.

Das ganze hat schon einige Gesichtspunkte, deshalb ja die Frage hier. Hintergrund ist natürlich auch daß ich mich hier in der noch neuen Umgebung etwas einrichten muß und dazu gehört auch die Auswahl von Werkstoffen bei Teilen mit keinen besonderen Eigenschaften(ansonsten gibts ja auch kein wenn und aber). Ich bin etwas verwundert über die geringe Verbreitung von meinem Liebling 16MnCr5 da in meinen letzten Stationen dieser Stahl doch Standard war   und da hatte ich auch nie Probleme mit externen Fertigern die mit mir über den Werkstoff Diskutiert haben.

Jetzt sollte ich aufhören sonst blamiere ich mich noch

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W. Holzwarth
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Dipl.-Ing. Maschinenbau



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Hallo Heiko,
unabhängig vom Werkstoff sollte man sich evtl. Gedanken über die Hebel in der Mitte und rechts aussen machen.

Da spant man lange dran rum.

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Press play on tape
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Zitat:
Original erstellt von W. Holzwarth:
Hallo Heiko,
unabhängig vom Werkstoff sollte man sich evtl. Gedanken über die Hebel in der Mitte und rechts aussen machen.

  Da spant man lange dran rum.


denkst Du ich sitz hier herum und bastel komplizierte Teile   (naja irgenwie mache ich das ja schon ) Nene die sind schon gut so, denk dran Du siehst nur einen Ausschnitt und kennst die Platzverhältnisse nicht. Solange spant man da gar nicht rum, denn da die Dinger so klein sind kann man das meiste mit zwei Frässchnitten (1x schruppen und 1x schlichten) machen aber man muß oft umspannen geht leider nicht anders.

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irgendwas
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Dreher


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erstellt am: 28. Mai. 2010 10:12    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Press play on tape 10 Unities + Antwort hilfreich

Servus,

wenn die Toleranzen es zulassen, vielleicht auch mal über Brennteile nachdenken.

Wahrscheinlich auch dadurch bedingt, das wir eine "Schwesterfirma" haben, die Brennschneidet (und auch bis 1400mmx3500mm Planschleift) wird gerade auch für Teile unserer "Sondermaschinen" aus ST37 oder St50 gebrannt.

Mir ist jetzt nicht bekannt, das es z.B. bei Grundplatten zu Verzug o.ä. gekommen ist, aber wie "ThoMay" schon schrieb, kann man dann immernoch "spannungsarm glühen".

------------------
Gruß

Michael

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Press play on tape
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erstellt am: 28. Mai. 2010 16:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Soooooooo Leute, ich bin gerade etwas Klüger geworden    Worauf ich natürlich auch noch hinaus wollte ist die Verschleißfestigkeit und da hab ich gerade mit einem Metallographen telefoniert. Ein S235JG bekommt seine Festigkeit oftmals nur durch das Kaltziehen und ist ein stark verunreinigter Stahl für Zug- Druck Belatungen. Verschleißfest ist ein S235JG kaum. Im Gegensatz zu 16MnCr5 oder C45 die auch in ungehärtetem Zustand eine wesentlich höhere Verschleißfestigkeit aufweisen. So hier gehts nun dann doch sehr in den Werkstofftechnik/Metallographischen Bereich und da scheine ich(glaube aber nicht nur ich) etwas verpasst zu haben  Er hat mir das noch näher erklärt aber das geht dann vielleicht doch zu weit.

Klartext heißt das für mich Standardmäßig sollte doch eher ein legierter Stahl verwendet werden, für irgendwelche Platten(Grundplatten oder Konsolen, Halter usw.) vor allem wenn sie geschweißt werden ist der S235JG od. St 52 der richtige aber das ist hier eher nie notwendig. Bei Hebeln und sonstigem gehts einfach mehr um die Verschleißfestigkeit und natürlich sollten dann Warmgewalzte Rohmaterialien verwendet werden die dann auch noch den Vorteil bei der Bearbeitung aufweisen.

[Diese Nachricht wurde von Press play on tape am 28. Mai. 2010 editiert.]

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