Forum:E-Learning
Thema:Interessanter Blog-Beitrag von L&Dpro
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T H E M A     A N S E H E N
murphy2

Beiträge: 1725 / 1201

C 64
Amiga 1000 mit
8.5 MB RAM und
Seagate ST225
RLL formatiert

das Forum hier ist ja nicht wirklich "belebt".

Ok, ein paar Worte von einem "Leser". Natürlich liest man Ihre Beiträge und geht auch durch Ihre Signaturlinks, egal, ob die sich nun mit der Forenregel "Eigenwerbung" vertragen oder nicht. Daß in Fachforen nicht mehr soviel los ist wie in den "wilden Jahren" kurz nach der Gründung, ist ein Prozess er Ernüchterung, die der Begeisterung folgt. Und betrifft auch andere Forenbereiche, hier zum Beispiel:

https://ww3.cad.de/foren/ubb/Forum30/HTML/000325.shtml

Warum liest man - was auch schon als Erfolg zu werten ist - und schreibt nicht? Oder "nicht mehr"? Das ist ganz einfach, sehen Sie sich mal  die Uploadregeln an.

Meine Arbeiten sind meist sog. "Tutorials", also kurze Bilderfolgen, die einen Ablauf zeigen, wie man Problemstellungen bewältigen kann. Oder man zieht ganze Projekte durch. Damit finde ich eigene Wissenslücken, die man sich ja meist ungern eingesteht, wenn ich das Ganze hinterher in amateurhafter Lehrgangsform aufbereite, nagle ich es so auch effizient ins Gedächtnis.


Da ich das weder zum Thema CAD noch CAM in der Arbeitszeit tun kann, da gäbe es sicher Leute, deren Blutdruck dann steigen würde, tue ich es abends. Das wiederum setzt eigene Lizenzen voraus, bei CAM bin ich bei rund 25kEuro - pro Arbeitsplatz. Dann noch die CNC-Maschinen, CAD geht da eher im Rauschen unter.

Tagsüber muß eh schon 8h auf einen wahlweise weissen, schwarzen oder blauen Bildhintergrund schauen, der sich zum Glück nicht zu sehr in die Netzhaut einbrennt, das Auge aber schon nach Fluchtmöglichkeiten sucht. Das will ich abends nicht fortsetzen, also gestalte ich es mir da lebendiger, das merkt man auch an der Arbeitseffizienz. Alle meine Firmenpatente habe ich abends oder am Wochenende "gemacht" und nur die Routinearbeiten dann im Job.

Wenn ich die Projekte durchziehe, kann ich mir aussuchen, wo ich die online stelle:

1. Im Fachforum für die eingesetzten Werkzeuge
2. Im Fachforum für das Projektthema
3. Im Fachforum für den genutzten Spaßfaktor
4. Ganz woanders.

Da mir auch CAD.DE mit Sorge ums Image den Spaßfaktor nicht zugesteht, landeten die meisten Arbeiten eben dort, wo es Spaß machte. Mit anderen Worten, die CAx-Fachforen haben Konkurrenz und merken es nichtmal, selbst dann nicht, wenn ganze Bereiche vertrocknen.

Man muß hier auch fairerweise sagen, daß es die äusseren Restriktonen sind, die die Freiheiten einschränken und man letztlich nur umsetzt, was umgesetzt werden muß und man sich auch weit genug auf Sicherheitsabstand begibt. Die Regelungen selbst sind Lobbyarbeit von Medienkonzernen, die in der EU-Kommission offene Türen einrennen, es nicht gern sehen, wenn die Leute sich auf anderen Seiten als deren eigene rumtreiben und damit z. B. die geschaltete Werbung für Hyundais neuesten SUV nicht sehen. Und für konkurrenzfähige Qualität im journalistischen Bereich fehlt wohl das Fachpersonal, weil das mehr können muß als nur bei dpa abkupfern.

Im Rahmen von Recherchen suche ich also auch im Netz, nutze Suchmaschinen, die bringen mich auf CAD.DE, dort lese ich die Themen und zähle damit den Zähler hoch. Ich muß ja möglichst breitbandig Info einsammeln. Um aber zum Schreiber zu werden, damit die Suchmaschine hinterher was findet, ist es noch eine Hürde und für den Dauerschreiber fehlt's ganz massiv an Motivation und Identifikation. Und woher soll die auch kommen, wenn das Forum nicht mehr bietet als einen verlängerten Arbeitstag?


Wenn Ihnen also hier zuwenig Leben ist, lassen Sie sich ggf. von AlbertR als Mod "shanghaien", das ist aber eh schon geschehen, damit stehen Sie herrlich zwischen den Fronten, den Leuten Luft zu lassen, damit das Schreiben auch Spaß macht oder die Zügel so anzuziehen, daß es juristisch garantiert keine Probleme gibt. Man wird letzteres bevorzugen und damit den Gaul erwürgen und reitet dann eben ein totes Pferd. Und ich als Mod würde es genauso handhaben. Als Schreiber suche ich mir dagegen die Ecke, wo ich meinen Spaß bei der Sache haben kann.

In Absprache mit meinem Arbeitgeber kümmere ich mich um meine Weiterbildung selbst. Hier habe ich die interaktiven Lernprogramme der Werkzeughersteller, die mir anhand von an das Werkzeug angepassten Problemen zeigen, wie es geht. In der Praxis habe ich diese Anpassung nicht, also Bücher und eben das Netz. Youtube mag ich da allerdings nicht so gern, unscharf, mühsam, dem Mauszeiger zu folgen, oft wird man zugequatscht. Und meist ist es irre öde, weil's anders ja nicht mehr sein darf.

eLearning ist also schon ein Thema und ein sehr wichtiges. Optimalerweise ohne zeitliche und räumliche Bindung (vgl. Ex-Fernlehrinstitut Christiani). Nur sollte sich das halt nicht anfühlen wie ein Marsch durch die Wüste ohne Wasser.

Also, nicht entmutigen lassen, es wird gelesen.


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