Forum:SolidWorks
Thema:SWX SimulationXpress wie richtig Einspannen?
Möchten Sie sich registrieren?
Wer darf antworten? Registrierte Benutzer können Beiträge verfassen.
Hinweise zur Registrierung Sie müssen registriert sein, um Beiträge oder Antworten auf Beiträge schreiben zu können.
Ihr Benutzername:
Ihr Kennwort:   Kennwort vergessen?
Anhang:    Datei(en) anhängen  <?>   Anhänge verwalten  <?>
Grafik für den Beitrag:                                                
                                                       
Ihre Antwort:

Fachbegriff
URL
Email
Fett
Kursiv
Durchgestr.
Liste
*
Bild
Zitat
Code

*HTML ist AUS
*UBB-Code ist AN
Smilies Legende
Netiquette

10 20 40

Optionen Smilies in diesem Beitrag deaktivieren.
Signatur anfügen: die Sie bei den Voreinstellungen angegeben haben.

Wenn Sie bereits registriert sind, aber Ihr Kennwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.

Bitte drücken Sie nicht mehrfach auf "Antwort speichern".

*Ist HTML- und/oder UBB-Code aktiviert, dann können Sie HTML und/oder UBB Code in Ihrem Beitrag verwenden.

T H E M A     A N S E H E N
LuckyStrike1889

Beiträge: 264 / 0

Win 7 Professional
DELL PRECISION
Intel Xeon X5660 12x2,8Ghz
Quadro K2000
24GB Arbeitsspeicher
Solidworks 2016 + SP 5.0

Hallo Zusammen,

ich nutze in der Arbeit SWX Standard und würde gerne mit dem Tool SimulationXpress arbeiten bzw. Versuche durchführen. Allerdings habe ich für mich, noch keine nachvollziehbare Anleitung der Tutorial gefunden wie ich Bauteile am besten einspanne.

Folgendes würde ich gerne testen:

Ich habe einen U-Stahl nach DIN 1026-1 nach modelliert mit einer Länge von 6 Meter. Dieser soll von oben bzw. in dem U-Profil mit 3 Tonnen auf die ganze länge belastet werden (statisch).

Nun habe ich das Tool gestartet und mal so eingespannt wie ich es für richtig halte. Allerdings kommen da utopische Werte raus   
Ich habe mal gelesen das man winzige verrundete Extrusionen erzeugen soll, wen man die Kraft oder fixierte Flächen möchte. In meinem Fall soll der Träger links und rechts gestützt werden.

Wie spanne ich solche Teile am besten ein oder wie gehe ich am besten in dem Tool vor?
Ich habe mal ein Bild und das Bauteil mit angehängt. Vll kann mir ja einer mal erklären wie man das macht   

Und wie kann ich mir am Ende den Wert N/mm² in der richtigen größe anzeigen lassen und die maximale Verschiebung, ohne diesen +e002 oder -e004 zu beachten, so das er mir gleich den richtigen Wert anzeigt.

------------------
Grüße

LuckyStrike1889

[Diese Nachricht wurde von LuckyStrike1889 am 18. Jun. 2015 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von LuckyStrike1889 am 18. Jun. 2015 editiert.]

Winston Wolf

Beiträge: 529 / 598

überlegen macht überlegen

Zitat:
Original erstellt von LuckyStrike1889:
...Allerdings kommen da utopische Werte raus    
Ich habe mal gelesen das man winzige verrundete Extrusionen erzeugen soll, wen man die Kraft oder fixierte Flächen möchte. In meinem Fall soll der Träger links und rechts gestützt werden...

Woraus schließt Du denn die "utopischen Werte"? Hast Du das schon "von Hand" gerechnet? Gefühlt -ohne es nachgerechnet zu haben- finde ich die Durchbiegung von 27 mm bei 3 Tonnen Last und 6 Meter Länge gar nicht so dramatisch. Natürlich wird sich das in der Realität anders verhalten: Ich geh mal davon aus, dass Du den Träger auf beiden Seiten "festgeschweißt" hast. In der Realität würde diese Konstruktion auch noch etwas nachgeben. Im SimulationXpress tut sie das nicht, d.h. in Realität biegt sich der Träger noch stärker durch. Die von Dir angenommene Flächenlast lässt sich m.E. auch nicht so annehmen, außer Du hast eine Fluid, das diese Kraft erzeugt. Wenn z.B. eine Betonplatte draufliegen würde, gibt die Mitte nach (sieht ma ja an der Durchbiegung  ). Dann tragen die Bereiche wo Deine Stützen sind mehr...

Zur Idee, kleine Radien und kleine Extrusionen zu verwenden, glaube ich Du verwechselst etwas...

Dr. Volker Krämer hat zum Thema ein tolles Buch geschrieben: http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Praxishandbuch+Simulationen+in+SolidWorks+2010/9783446424791
Im Jahre 2004 hat er mal in Mainz einen Vortrag über das Thema gehalten, das sehr einfach FEM als Idee beschreibt. Das ist im Buch auch so schön dargestellt. Wenn Du es irgendwo ausleihen kannst - dann nutze die Gelegenheit!
Ausgehend davon, dass man einen Biegebalken mit fester Einspannung gut beschreiben und numerisch erfassen kann, hat er diesen Biegebalken in drei Teile geteilt. Da der Biegebalken gut bekannt ist, und man davon ausgehen kann, dass sich der Biegebalken von Anfang bis Ende gleich verhält, kann man die Durchbiegung, Belastung etc. für alle drei Elemente des Biegebalken bestimmen.
Je mehr Elemente man verwendet, umso genauer kann man jeden einzelnen Punkt des Biegebalkens unter Belastung beschreiben...
Davon ausgehend, dass man immer nur ganz kleine Teile der Konstruktion betrachtet, und sich das Material homogen verhält, kann man diese "begrenzten" (finite) Elemente und deren Verhalten relativ genau bestimmen.

Die Genauigkeit wird also dann am größten, wenn die Elemente möglichst klein sind. Da ist Deine Annahme also vollkommen richtig. Viele Element bedeutet aber: lange Rechenzeit.

Meine Beschreibung ist etwas unpräzise, reicht aber hoffentlich um Dir den Spaß am Thema zu erhalten. Das Buch ist wirklich gut zum Einstieg und bietet auch "hinten heraus" viel.

Zum Thema wissenschaftliche Darstellung (e-002/e+003): da geht glaub' ich nix mit Einstellung. Erst mit der Vollversion SolidWorks Simulation...

WW

------------------
Modelle zurück von cad42 
Werkstoffe zurück von cad42 

Winston Wolf

Beiträge: 529 / 598

überlegen macht überlegen

noch die Datei mit den entfernten Radien und Trennlinien statt 0,01 mm Aufsatz...

WW

------------------
Modelle zurück von cad42 
Werkstoffe zurück von cad42 

LuckyStrike1889

Beiträge: 264 / 0

Win 7 Professional
DELL PRECISION
Intel Xeon X5660 12x2,8Ghz
Quadro K2000
24GB Arbeitsspeicher
Solidworks 2016 + SP 5.0

Hallo Winston,

genau so etwas habe ich gesucht! Auf Trennlinien hätte ich auch selbst kommen können 
Konnte jetzt bei einem Gestell das ich genauso mit Extrusionen und Rundungen aufgebaut habe, die Mises-Spannung von 900N/mm² auf 300N/mm² reduzieren.

Hat mir auf jedenfalls sehr weiter geholfen.

Viel Dank

------------------
Grüße

LuckyStrike1889