Auswertungen / EPLAN Electric P8
ThMue 24. Aug. 2017, 15:59

Ich habe die Vorgabe bekommen, dass manche Auswertungen nur für den Internen gebrauch benötigt werden, dann andere für Zulieferer und der Kunde bekommt dann eine "light" Version.

intern alles mit z.b. artikelsummenstückliste mit preise
Zulieferer der z.b. eine montageplatte verdrahtet bekommt stromlaufplan und verbindungsliste
kunde der die Maschine bekommt soll dann nur stromlaufplan, artikelliste und so dinge bekommen die grundlegend sind - natürlich nicht stücklkiste mit preisen usw.

ich hätte also mehrere Auswertungen. wie kann man das am besten realisieren?

lg Thorsten

Bplan 24. Aug. 2017, 16:17

Ich würde sie in unterschiedliche Ortskennzeichen packen.
Dann machst du dir einen Seitenfilter. Einen für intern und einen für den Kunden. Bei eingebetteten Auswertungen könntest du dir einen extra Layer machen, den du vor der Ausgabe ausblenden kannst.
Aufpassen musst du dann auch beim Inhaltsverzeichnis. Dort sollten die internen Seiten nicht auftauchen (filtern).

[Diese Nachricht wurde von Bplan am 24. Aug. 2017 editiert.]

F.S. 25. Aug. 2017, 07:06

Hallo,

ich würde mir dazu eine neue Benutzerdefinierte Eigenschaft anlegen, in der du dann auswählst "Intern", "Zulieferer" oder "Kunde".
Dann noch verschiedene Auswertungsvorlagen erstellen, die den Projektfilter auf diese Benutzerdefinierte Eigenschaft anwenden.

Schon kannst du durch umstellen der Benutzerdefinierte Eigenschaft und anschließendem Auswerten deine Vorgaben erfüllen.

A.Robert 25. Aug. 2017, 07:26

Hi,

bei unseren Serienschaltschränken erstellen wir ein zusätzliches Projekt, in dem wir die passenden Auswertungen anziehen.

Sieht dann ungefähr so aus:
Hauptprojekt mit Ersatzteileliste usw. (also abgespeckt)
Auswertungsprojekt mit kompletten Stücklisten, Preisen und so weiter...
hier wird dann unter Quellprojekt das "Hauptprojekt" eingestellt

ThMue 25. Aug. 2017, 08:44

Die Lösung von Robert hört sich gut an - arbeitet man dann nur mit einem "Projekt" damit die Daten konsistent sind?

sprich ProjektTEST => Kunde
Auswertprojekt 1 hat dann entsprechende Auswertungen eingestellt und nutzt ProjektTEST und gibt alle Daten für uns intern raus
Auswertpojekt 2 hat dann entsprechende Auswertungen eingestellt und nutzt ProjektTEST und gibt die Daten für unsere Zulieferer raus?

ändert man was in ProjektTEST wirkt sich das dann auf die Auswertungen aus und wenn man das Auswertprojekt nutzt und neu auswertet?
will keine doppelte/dreifache Datenführung!

PR24 25. Aug. 2017, 09:09

Stichwort: Quellprojekt!
http://ww3.cad.de/foren/ubb/Forum467/HTML/010258.shtml#000006

So lässt sich die Aufgabe doch gut lösen!

A.Robert 25. Aug. 2017, 09:22

Zitat:
Original erstellt von ThMue:

ändert man was in ProjektTEST wirkt sich das dann auf die Auswertungen aus und wenn man das Auswertprojekt nutzt und neu auswertet?
will keine doppelte/dreifache Datenführung!


ja genau, musst natürlich das Auswertprojekt 1 und 2 einmal auswerten, damit die ggf. entstandenen Änderungen aus dem ProjektTEST übernommen werden.

ThMue 25. Aug. 2017, 10:11

der wertet aber nur die Auswertungen aus, welche sowieso schon im projekt sind - keine zusätzlichen? 

hab eine Liste erstellt im Einbauort +TEST ... die gibt es im normalen Projekt nicht - wertet er aber nicht aus 

Hier-Namen-eintragen 25. Aug. 2017, 10:50

Hallo,

meine folgende Antwort gilt wohl nur, wenn man die Auswertungen als pdf exportiert (und nicht das komplette EPLAN Projekt als solches an den Kunden weitergibt).

Wir haben, so wie es auch in den Schulungen bei EPLAN empfohlen wird und wie es die Dokumenten-Norm IEC 61355 beschreibt, allen Reports und auch allen Schaltplanseiten ein eindeutiges Dokumentenartenkennzeichen (&) zugewiesen. Nur für die eigene Übersichtlichkeit haben wir in der dazugehörigen Strukturbeschreibung für interne Reports noch den Zusatz " (intern)" zugefügt.

Um es sich etwas einfacher zu machen, könnte man bei den Kennzeichen zum Beispiel an der dritten Stelle immer ein "Z" bei internen Reports verwenden.

Beispiele:
EFS1 = Schaltplan einpolig
EPC1 = Steckerübersicht ---> für externe Stecker
EPZ1 = Steckerübersicht (intern)  ---> für interne Stecker
Diese EPZ1 Liste wird bei uns z.B. nicht an Kunden weitergegeben, sind aber für unsere Fertigung interessant

Im PDF Export kann man dann einen Filter erstellen, der nur die jeweiligen Dokumentenarten ohne den Zusatz (intern) exportiert.

Die PDF Ausgabe sollte man dann natürlich nur mit dem aktivierten Filter machen.

Die Umstellung auf die Dokumentenarten sah für uns zwar anfangs erst umständlich und kompliziert aus, aber mittlerweile haben unsere EPLAN Anwender sich alle daran gewöhnt. Wenn man diese Kürzel erst mal verinnerlicht hat, dann findet man sich später auch viel einfacher im Projekt zurecht.

Nebenbei würde ich empfehlen, solchen internen Auswertungen kein eigenes Ortskennzeichen / Einbauort zu vergeben, denn ich als EPLAN Anwender möchte diese Reports doch nicht immer im Seiten-Navigator in komplett anderen "Verzeichnissen" suchen.

Nur mal so als Denkansatz. 

Gruß, Stefan

ThMue 25. Aug. 2017, 11:39

ich führe genau diese Normen gerade ein.

nur soll z.b. Kunde eine Artikelstückliste erhalten. Wir intern eine Artikelsummenstückliste zusätzlich mit den preisen wie wir die Artikel beziehen.
für die Zulieferer sollen Artikelsummenstücklisten ohne Preise kommen, wo diese dann ihre preise für uns kalkulieren können.

und so sieht es bei einigen dingen aus.
wir hier intern und Zulieferer brauchen eine verbindungsliste - kunde wohl eher nicht. und das zieht sich durch alle ebenen.

will halt ungern 10000 verschiedene pläne haben :-x
1plan am besten und dann 3 verschiedene auswertungsschemen und es kommen 3 pdfs raus ... das wäre wohl das coolste :P

Hier-Namen-eintragen 25. Aug. 2017, 12:26

Wenn diese Normen eingeführt werden sollen, ist das ja schon mal ein guter Ansatz.

Wir haben in unserer Firma eine Zeitlang diskutiert, ob wir die laufende Nummer "1" bei den Kennzeichen verwenden wollen (bzw. dürfen), haben uns schließlich dafür entschieden, auch weil wir in einem Projekt manchmal mehrere gleiche Auswertungsarten, aber anders konfiguriert, benutzen. Aus der entsprechenden Schulung erinnere ich mich, dass eine korrekte (?) Zuordnung zu Auswertungsarten zu der Tabelle in der Norm sowieso nicht immer eindeutig möglich ist.

Wir haben das bei uns jetzt so gelöst, dass wir bei internen Dokumenten an der dritten Stelle ein "Z" haben, man könnte aber auch mit der laufenden Nummer arbeiten und für sich festlegen, dass "1" nur für Kundendokumente und "2" für die internen Dokumente gilt.

Und wir haben bei uns tatsächlich zwei PDF Export Schemata angelegt, das eine erzeugt nur die Kundendokumente (Alle Dokumente außer  die "..Z" Dokumente) das zweite erzeugt alle Auswertungen - bei uns z.B. für interne Reviews durch Kollegen, die keinen Zugriff auf EPLAN haben. Damit ist das alles im selben Projekt enthalten, man muss halt die PDF-Exporte immer zweimal durchführen.

Wenn man das dann alles noch in einer Projektvorlage einbaut, hat man zumindest für neue Projekte einen gewissen Standard.

Gruß, Stefan

ThMue 25. Aug. 2017, 13:02

das ganze Thema war meine Bachelorarbeit beim alten Unternehmen - hier bin ich nun "Häuptling" und soll sowas entscheiden. muss es nur mit dem elektroproduktionsleiter absprechen.
muss nur mal schauen wie das alles zu realisieren ist.
haben hier bisher gemalt und nach gesamtnummerierung alles :-x

a.heckmann 25. Aug. 2017, 14:57


Unbenannt_1.JPG


Unbenannt_2.JPG

 
Moin. Wollte hier auch mal kurz meinen Eindruck schildern. Ich kann die Anforderung gut verstehen, ähnliche "Probleme" haben wir auch.

Ich bin hier der große Verfechter von "manueller Nacharbeit". Demnach würde ich dein Problem wiefolgt lösen:

- ALLE Auswertungen, egal welcher Zugehörigkeit (Zulieferer, Intern, Extern etc.) würde ich innerhalb eines Projektes mit "Projekt auswerten" erzeugen. Grundsätzlich, eine Datei - all inclusive!

- Dann würde ich für die jeweiligen Zugehörigkeiten (Zulieferer, Intern, Extern etc.) Seitenfilter erstellen und dort heraus dann die Ausdrucke und PDFs erzeugen.

- Das Alles setzt natürlich voraus, dass die Seiten in Dokumentenarten gepflegt werden.

Habe mal 2 Screenshots angehangen, von meinen Seitenfiltern für unterschiedlichste Ausgaben und von den Dokumentenarten, die wir momentan so verwenden aus dem Basisprojekt heraus.

ThMue 25. Aug. 2017, 15:10

Problem was ich daran sehe (hab ich selbst schon probiert) dass dann die gesamtseitenanzahl auf X bleibt und nicht auf 42 z.b. reduziert wird 

ja ich probiere grad noch ein wenig andere dinge aus :-x
evtl klappt das ja

a.heckmann 25. Aug. 2017, 15:21

Korrekt. Dieses Übel wird bleiben. Auch werden zum Beispiel im Inhaltsverzeichnis Seiten stehen, die in der Light-Ausgabe gar nicht zu finden sind.

Hier könnte man aber drüber nachdenken, ob man diverse Dokumentenarten generell aus dem Inhaltsverzeichnis rausfiltert und überhaupt gar nicht mit angibt. Die internen Dokumente zum Beispiel. Spannende Sache!

ThMue 25. Aug. 2017, 15:29

also ich mach aktuell

& dokumentenart ist klar ...
++ funktionale Zuordnung sollte auch klar sein
+ einbauort = Schaltschrank/montageplatte oder Maschinenteil/station (wobei diese wohl in 3-x einzelne einbauorte utnerschieden wird)

die verbindungsliste brauche ich ja nur für Schaltschrank -> Schaltschrank alles andere wird mit kabel realisiert ...
jede einzelne "Station" wird dann z.b. eine kabelliste erhalten ...

irgendwie endlich mal eine herrausforderung - die mich fordert.

mal mit meinem kollegen sprechen ob man überhaupt die gesamtnummerierung benötigt weil es eigentlich eindeutig ist über z.b. &EFS++ESP+UC1.1 ... Stromlaufplan, Einspeisung im Schaltschrank seite eins ...

aus anderen firmen kenne ich die kunden die dann rummeckern wenn die gesamtseitenanzahl 1-42 vorhanden ist und dann bei 50 bis 73 weitergeht und 43 bis 49 fehlen :-x

PR24 25. Aug. 2017, 16:10

Eplan bietet doch sogar mit "Auswertungen aus Quellprojekten" eine praktikable Lösung für zusätzliche Auswertungen.
Damit erspart man sich die Probleme mit Inhaltsverzeichnis, Seitenzahl usw.
Und wenn dann vom Kunden eine "zw1" gefordert wird ist doch die Lösungen in einem Projekt hinfällig.
Das Verwaltung eines zusätzliche Projektes ist doch nur eine Frage einer logischen Projektbezeichnung und ggf. Archivierung.

HOC 25. Aug. 2017, 19:39

Zitat:
Original erstellt von PR24:
Eplan bietet doch sogar mit "Auswertungen aus Quellprojekten" eine praktikable Lösung für zusätzliche Auswertungen

Hallo, genau meine Meinung und funktioniert super!

Alles was der Kunde bekommen soll, wird im Quellprojekt dargestellt und ausgewertet.
Für alle zusätzlichen Auswertungen (Einkauf, Fertigung etc.) ist das Auswerteprojekt da. Nach dem Liefern der Anlage interessiert mich nur noch das Quellprojekt, das Auswerteprojekt könnte ich theoretisch löschen.

winnman 26. Aug. 2017, 13:15

Ein bisschen off Topic:

Warum soviel Aufwand betreiben?

Bei uns wir immer das komplette EPlan Projekt eingefordert.

Wenn ihr da die entsprechenden Daten in den Artikeln hinterlegt habt, kommt sowiso die gesamte Artikelinformation mit.

Lieferanten die das EPlan Projekt nicht liefern wollen/können, kommen bei uns nicht in Frage.

ThMue 28. Aug. 2017, 08:05

@winnman
ist bisher immer nur als PDF und gedruckt verlangt worden.
Uns geht es darum, dass die Kunden nicht wissen, dass wir z.b. statt UVP 1000 nur 200 zahlen oder ähnliches.
Muss da mal mit dem Chef reden, weil sowas wäre für uns evtl. ein Nachteil.

Holger_K 28. Aug. 2017, 10:59

Zitat:
Original erstellt von ThMue:
@winnman
Uns geht es darum, dass die Kunden nicht wissen, dass wir z.b. statt UVP 1000 nur 200 zahlen oder ähnliches.

Dann schaue dir doch mal in der Hilfe ab der Version 2.6.3 den Punkt "Eigenschaften eingelagerter Artikel löschen" an.

http://www.eplan.help/help/platform/2.6/de-DE/help/EPLAN_Help.htm#htm/partselectiongui_h_eingelagerteartikeleigenschaftenloeschen.htm?Highlight=Eingelagerte%20Artikeleigenschaften%20l%C3%B6schen

winnman 28. Aug. 2017, 21:02

Warum müssen Dinge die über die reinen technischen Daten hinausgehen in Eplan erfolgen?

Wir haben keinerlei kaufmännische Daten im Eplan.

Über die Summenstückliste erhalten wir die notwendigen Daten um die Preise der Standardartikel aus unserem kaufmännischen System zu erhalten.

Der Rest erfolgt in Excel, ist zwar bei vielen nicht Standartartikeln etwas aufwändiger, könnte aber in kleineren Betrieben wohl auch über die kaufmännische Datenbank durch nachpflegen der entsprechenden Artikel sauber gelöst werden.

ThMue 29. Aug. 2017, 07:50

Vorgabe der Geschäfsführer (Technik, Einkauf), dass sie automatisch aus EPLAN die Materialkosten für Schaltschränke ausgewertet haben wollen.

Die Daten werden im ERP System eingepflegt und automatisch in die EPLAN Datenbank eingepflegt. So jedenfalls in der Zukunft geplant.

winnman 29. Aug. 2017, 19:57

Ja das kann man ja umdrehen und es geht trotzdem fast automatisch.

ERP richtig im Eplan gepflegt und schon hat man die entsprechende Verbindung und muss nicht die Daten im Eplan haben.

ThMue 30. Aug. 2017, 07:34

Das soll das Ziel sein. die syncho. erfolgt über die ERP-Nummer bei EPLAN und einige Felder werden aus dem Datenstamm des ERP Systems automatisch übernommen und sind von EPLAN seite nicht änderbar.

siehe dazu Dankenbank -> Access auf SQL

winnman 30. Aug. 2017, 21:52

Warum müssen die Kosten aus Eplan ermittelt werden, das hinterfrage ich hier.

Es wäre doch wesentlich sicherer aus Eplan nur die Stücke zu ermitteln und alles kaufmännische wo anders zu machen.

EPlan ist "Technik", da haben "kaufmännische" Sachen nichts verloren.

Dann gibt es auch keine Probleme beim Weitergeben der Projekte, ...

Die Kosten können aber genauso mit "einem" Mausklick erhalten werden.

ThMue 31. Aug. 2017, 07:34

die Preise erhalten wir (zukünftig) automatisch aus dem ERP-System, aber die Produktliste und Preiskalkulation soll eben über EPLAN passieren.

Vorgabe vom Chef
Chef ist Kunde
Kunde ist König

Ich versteh was du meinst und zwar voll und ganz, aber das ERP-System hat bei uns nur die Artikeldaten und Kaufmännische Daten hinterlegt. Die Kalkulation soll nicht über das ERP passieren.

winnman 31. Aug. 2017, 20:39

Sorry, dann ist dein Chef selber Schuld an dem Mehraufwand und ev. "Lecks" nach außen.

Ja wenn Mist gefordert wird, dann produzieren wir eben Mist

smartineer 13. Sep. 2017, 11:27

P8 bietet die Möglichkeit der "Bedingten Auswertungen".

Dabei wird in den Projekteinstellungen ein Wert gesetzt (z.B. Benutzerdefiniertes Zusatzfeld 1: "FULL", "INTERN" oder "EXTERN").

Bei den Auswertungen werden mehrere Vorlagen erstellt: z.B.: Stückliste (intern), Stückliste (extern).

Für jede Auswertungsvorlage kann ein "Projektfilter" eingestellt werden (3. Parameter von unten in P8 2.6).

Somit können unterschiedliche Sätze von Auswertungen erstellt werden, je nach gesetztem Parameter in den Projekteinstellungen.

Siehe auch: http://www.eplan.help/help/platform/2.6/de-DE/help/EPLAN_Help.htm#cshid=formgeneratorgui_2160133120.

Falls interesse besteht kann ich das noch detailierter ausführen.
Hab' aber grad' nicht die Zeit dafür.

LG

ThMue 13. Sep. 2017, 12:28

ja ausführlicher wäre gut.

das mit dem "Quellprojekt" und "Auswertprojekt" hat leider nicht gepasst :/

HOC 14. Sep. 2017, 07:45

Zitat:
Original erstellt von ThMue:
...das mit dem "Quellprojekt" und "Auswertprojekt" hat leider nicht gepasst..

Hallo Thorsten,
Auswerteprojekte verwenden wir schon seit Eplan5, mit P8 wurde dieser Vorgang sehr verbessert und vereinfacht

was konkret hat bei euch leider nicht gepasst?

ThMue 14. Sep. 2017, 08:10

Moin HOC,

ich hab das gemacht und im Auswerteprojekt waren dann ausschließlich die Auswertungen, soweit sogut. Das Problem an der Sache ist, dass ich dann 4 Projekte hatte für ein Projekt.
Projekt
- Konstruktion mit Auswertungen für alle
- FULL Projekt mit allen Auswertungen firmen Intern
- Zulieferer Projekt mit Auswertungen für Zulieferer
- Light Projekt für den Kunden

ich hätte dann gerne z.b. einmal die Auswertungen erstellt und immer auf diesen "Datensatz" zugegriffen. würde mit Export / Import der Auswertungen funktionieren.

Dann das nächste Problem, weil die Leute alle die Seiten noch nach Gesamtnummerierung benannt haben wollen. Gibt ja jetzt eine tolle neue Seiteneigenschaft dass man nicht mehr die Seiten nummerieren muss, aber dann hat man das Problem, dass bei Plan 1 etwas auf Seite 58 ist, dann beim nächsten auf 74, dann beim anderen auf 42 und beim vierten auf 39. so wie kann man nun den Leuten "verklickern" ich meine diese und jene Seite!? kann ja nicht 100% wissen.

alternativ hab ich mir schon überlegt, ob man den Stromlaufplan (&EFS) einfach nummerieren sollte!?

da hängt so viel zusammen ... BMK (Indentifikationskennzeichen) trifft die eine aussage ganz gut ... "Gesamtnummeriert werden bei uns nur noch die Seiten. D.h.: Noch bevor die Schaltungsunterlagen raus gehen, werden alle Seiten durchnummeriert. Von Seite 1 bis n.

Das hat für uns die Vorteile, dass [...]
" von smartineer

a.heckmann 14. Sep. 2017, 09:43

Hallo Thorsten,

immer spannende Themen bei dir. :-)

Aus meiner Sicht: Die Problematik würde es in deinem Anwendungsfall mittels Auswertungsprojekten nicht mehr geben. Das ist doch schon mal gut.

Auch die Gesamtnummerierung haben wir auch schon mal verwendet und sind dem nicht abgeneigt gegenüber. Wir unterscheiden hier noch zwischen Seite und Blatt. Blatt hat keinen Bezug auf Dokumentenarten oder dergleichen. Im Wortlaut hier bei uns würde sich das dann so anhören: "Schau mal auf der 2. Seite der Artikelstückliste, das ist Blattnummer 124." Wenn man sich immer konkret darauf bezieht, geht das schnell in den Alltag über. Soviel dazu.

Zitat:
Original erstellt von ThMue:

Dann das nächste Problem, weil die Leute alle die Seiten noch nach Gesamtnummerierung benannt haben wollen. Gibt ja jetzt eine tolle neue Seiteneigenschaft dass man nicht mehr die Seiten nummerieren muss, aber dann hat man das Problem, dass bei Plan 1 etwas auf Seite 58 ist, dann beim nächsten auf 74, dann beim anderen auf 42 und beim vierten auf 39. so wie kann man nun den Leuten "verklickern" ich meine diese und jene Seite!? kann ja nicht 100% wissen.

Ich denke, dass die Handhabung bei euch dann falsch läuft. Wenn ein Kunde anruft und Fragen hat, dann müsst ihr natürlich auch in die Light-Version eures Projektes schauen, um eine Sprache zu sprechen. Natürlich kann man nicht vom gleichen ausgehen, wenn ich die große Bibel vor mir habe und der Kunde nur das Taschenbuchformat.

You know what i mean...

ThMue 14. Sep. 2017, 09:55

"Ich denke, dass die Handhabung bei euch dann falsch läuft."
Nein bei uns läuft alles richtig!!! ... *Ironie OFF*

wenn man vorgaben bekommt, welche so "bescheiden" sind kann man nur solche threads veröffentlichen. Ihr sollt ja auch merken, dass es bei euch gut läuft!

mal ehrlich hier werden Komponenten für 600 euro eingesetzt, weil es laut Geschäftsführung "besser" wäre - durchkalkuliert wäre es anders für 120 euro möglich, aber wir sind ja nur ausgebildete Elektrotechniker/Ingenieure und haben keine Ahnung von der Thematik.
Argumentation der geschäfsführung "es müssen 5 adern weniger angeschlossen werden" gut das kostet uns im Extremfall 5 euro - vielleicht 10 und selbst wenn es 20 wären. aber nein wir setzen 600 euro sichere Buskomponenten ein, obwohl man es nicht bräuchte ...

was reg ich mich eigentlich auf - mein kollege lacht nur noch :-x

P.S. manchmal wissen wir nicht was für einen plan der Kunde bekommt, weil manchmal bezahlen die was extra für den ausführlichen.

smartineer 14. Sep. 2017, 14:28

Zitat:
... ja ausführlicher wäre gut...

Guckst du hier.


LG